Stationäre Versorgung: Krankenhäuser

Ein Team von Ärzten bei einer Operation in einem modern ausgestatteten Operationsraum, Foto: © Gorodenkoff / Fotolia

Die Krankenhäuser sind ein wichtiger Anker der Gesundheitsversorgung im Land Brandenburg. Die Stärkung der Krankenhäuser ist die Grundlinie der Gesundheitspolitik. Erklärtes Ziel der Landesregierung ist es, alle Krankenhausstandorte im Land Brandenburg zu erhalten.

  • Laut dem Krankenhausplan gibt es in Brandenburg 54 Krankenhäuser an insgesamt 63 Standorten.
  • Seit 1991 hat das Land Brandenburg insgesamt fast fünf  Milliarden Euro Fördermittel in die Modernisierung und den Umbau der Krankenhauslandschaft in Brandenburg investiert.

Die stationäre Versorgung im Krankenhaus ist eine öffentliche Aufgabe des Landes, der Landkreise und der kreisfreien Städte. Das Fundament bilden die Krankenhausgesetze des Bundes und des Landes.

Ein Team von Ärzten bei einer Operation in einem modern ausgestatteten Operationsraum, Foto: © Gorodenkoff / Fotolia
Foto: © Gorodenkoff / Fotolia

Die Krankenhäuser sind ein wichtiger Anker der Gesundheitsversorgung im Land Brandenburg. Die Stärkung der Krankenhäuser ist die Grundlinie der Gesundheitspolitik. Erklärtes Ziel der Landesregierung ist es, alle Krankenhausstandorte im Land Brandenburg zu erhalten.

  • Laut dem Krankenhausplan gibt es in Brandenburg 54 Krankenhäuser an insgesamt 63 Standorten.
  • Seit 1991 hat das Land Brandenburg insgesamt fast fünf  Milliarden Euro Fördermittel in die Modernisierung und den Umbau der Krankenhauslandschaft in Brandenburg investiert.

Die stationäre Versorgung im Krankenhaus ist eine öffentliche Aufgabe des Landes, der Landkreise und der kreisfreien Städte. Das Fundament bilden die Krankenhausgesetze des Bundes und des Landes.


Krankenhausplan des Landes Brandenburg

Ziel der Krankenhausplanung ist es, ein bedarfsgerechtes und qualitativ hochwertiges stationäres Versorgungsangebot in allen Regionen des Landes aufrechtzuerhalten.

Die Krankenhausplanung des Landes Brandenburg versteht die Krankenhäuser als Anker der Gesundheitsversorgung in ihrer jeweiligen Region. Deshalb ist eine Zielstellung der Krankenhausplanung auch, die Krankenhäuser bei der Begründung und der Intensivierung von Kooperationsbeziehungen zu unterstützen und sie hierdurch für die Zukunft zu stärken.

Der Krankenhausplan hat zwei Funktionen: Zum einen wird mit ihm der konkrete Bedarf an stationären Krankenhaus-Kapazitäten festgestellt, zum anderen wird mit dem Krankenhausplan genau bestimmt, welche Krankenhäuser zur medizinischen Versorgung der Bevölkerung notwendig sind und dementsprechend vom Land gefördert werden.

In Brandenburg werden Krankenhäuser der Grundversorgung, der Regel- und der Schwerpunktversorgung bedarfsgerecht und qualitativ hochwertig in allen Regionen des Landes angeboten und ergänzen sich untereinander. Fachkrankenhäuser mit überregionaler Versorgung runden das System ab.

An der Aufstellung des Krankenhausplanes beteiligt das Gesundheitsministerium unter anderem die Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg e. V., die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen sowie die Kommunalen Spitzenverbände.

Ziel der Krankenhausplanung ist es, ein bedarfsgerechtes und qualitativ hochwertiges stationäres Versorgungsangebot in allen Regionen des Landes aufrechtzuerhalten.

Die Krankenhausplanung des Landes Brandenburg versteht die Krankenhäuser als Anker der Gesundheitsversorgung in ihrer jeweiligen Region. Deshalb ist eine Zielstellung der Krankenhausplanung auch, die Krankenhäuser bei der Begründung und der Intensivierung von Kooperationsbeziehungen zu unterstützen und sie hierdurch für die Zukunft zu stärken.

Der Krankenhausplan hat zwei Funktionen: Zum einen wird mit ihm der konkrete Bedarf an stationären Krankenhaus-Kapazitäten festgestellt, zum anderen wird mit dem Krankenhausplan genau bestimmt, welche Krankenhäuser zur medizinischen Versorgung der Bevölkerung notwendig sind und dementsprechend vom Land gefördert werden.

In Brandenburg werden Krankenhäuser der Grundversorgung, der Regel- und der Schwerpunktversorgung bedarfsgerecht und qualitativ hochwertig in allen Regionen des Landes angeboten und ergänzen sich untereinander. Fachkrankenhäuser mit überregionaler Versorgung runden das System ab.

An der Aufstellung des Krankenhausplanes beteiligt das Gesundheitsministerium unter anderem die Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg e. V., die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen sowie die Kommunalen Spitzenverbände.


Gemeinsame Krankenhausplanung Berlin-Brandenburg

Die Nachbarländer Berlin und Brandenburg stellen eine gemeinsame Gesundheitsregion dar. Schon seit Anfang der 90er Jahre stimmen beide Länder ihre Krankenhausplanungen aufeinander ab, aber noch werden die beiden Krankenhauspläne zeitlich versetzt beschlossen.

Ab dem Jahr 2020 soll es eine Gemeinsame Krankenhausplanung Berlin-Brandenburg geben.

Die Eckpunkte der Gemeinsamen Krankenhausplanung werden in dem „Gemeinsamen Regionalausschuss für die Gemeinsame Krankenhausplanung Berlin Brandenburg 2020“ abgestimmt.

An dem Gemeinsamen Regionalausschuss beteiligen sich neben den Landesministerien für Gesundheit die Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg und die Berliner Krankenhausgesellschaft, Krankenkassen und Krankenkassenverbände sowie die Kommunalen Spitzenverbände.

Unter dem Titel „Zukunftswerkstatt Innovative Versorgung“ findet dazu seit dem Jahr 2014 ein Austausch statt. Themen waren bisher unter anderem Geriatrie/Altersmedizin, Notfallversorgung, Kinder- und Jugendmedizin sowie "Notfall 2.0". Bis zum Jahr 2020 soll die Zukunftswerkstatt weiter jährlich stattfinden.

Die Nachbarländer Berlin und Brandenburg stellen eine gemeinsame Gesundheitsregion dar. Schon seit Anfang der 90er Jahre stimmen beide Länder ihre Krankenhausplanungen aufeinander ab, aber noch werden die beiden Krankenhauspläne zeitlich versetzt beschlossen.

Ab dem Jahr 2020 soll es eine Gemeinsame Krankenhausplanung Berlin-Brandenburg geben.

Die Eckpunkte der Gemeinsamen Krankenhausplanung werden in dem „Gemeinsamen Regionalausschuss für die Gemeinsame Krankenhausplanung Berlin Brandenburg 2020“ abgestimmt.

An dem Gemeinsamen Regionalausschuss beteiligen sich neben den Landesministerien für Gesundheit die Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg und die Berliner Krankenhausgesellschaft, Krankenkassen und Krankenkassenverbände sowie die Kommunalen Spitzenverbände.

Unter dem Titel „Zukunftswerkstatt Innovative Versorgung“ findet dazu seit dem Jahr 2014 ein Austausch statt. Themen waren bisher unter anderem Geriatrie/Altersmedizin, Notfallversorgung, Kinder- und Jugendmedizin sowie "Notfall 2.0". Bis zum Jahr 2020 soll die Zukunftswerkstatt weiter jährlich stattfinden.


Investitionen in Krankenhäuser

Seit 1991 hat das Land Brandenburg insgesamt fast fünf  Milliarden Euro Fördermittel in die Modernisierung und den Umbau der Krankenhauslandschaft in Brandenburg investiert.

Heute gibt es in Brandenburg flächendeckend eine moderne, leistungsstarke und zuverlässige stationäre Gesundheitsversorgung. Davon profitieren alle Brandenburgerinnen und Brandenburger.

Die Krankenhausförderung ist eine prioritäre Landesaufgabe. Seit dem Jahr 2013 erfolgt sie durch eine Investitionspauschale.

Im Koalitionsvertrag der rot-roten Landesregierung sind für die aktuelle Legislaturperiode 2014 bis 2019 für die Förderung von Investitionen in Krankenhäusern mindestens 400 Millionen Euro, das heißt mindestens 80 Millionen Euro pro Jahr, festgeschrieben. Zusätzliche 20 Millionen Euro waren im Nachtragshaushalt 2018 eingestellt. Damit standen im Landeshaushalt für 2018 insgesamt 100 Millionen Euro für die Krankenhausförderung zur Verfügung.

Mit dem neuen Doppelhaushalt 2019/2020 wird diese Aufstockung der Investitionsmittel fortgeführt. Damit stellt das Land den Krankenhäusern in der laufenden Legislaturperiode 2014 bis 2019 aktuell insgesamt rund 440 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung.

Außerdem stehen für Brandenburg in der Zeit von 2017 bis 2020 rund 15 Millionen Euro Fördermittel aus dem Krankenhausstrukturfonds des Bundes zur Verfügung, die das Land in gleicher Höhe kofinanziert.

Seit 1991 hat das Land Brandenburg insgesamt fast fünf  Milliarden Euro Fördermittel in die Modernisierung und den Umbau der Krankenhauslandschaft in Brandenburg investiert.

Heute gibt es in Brandenburg flächendeckend eine moderne, leistungsstarke und zuverlässige stationäre Gesundheitsversorgung. Davon profitieren alle Brandenburgerinnen und Brandenburger.

Die Krankenhausförderung ist eine prioritäre Landesaufgabe. Seit dem Jahr 2013 erfolgt sie durch eine Investitionspauschale.

Im Koalitionsvertrag der rot-roten Landesregierung sind für die aktuelle Legislaturperiode 2014 bis 2019 für die Förderung von Investitionen in Krankenhäusern mindestens 400 Millionen Euro, das heißt mindestens 80 Millionen Euro pro Jahr, festgeschrieben. Zusätzliche 20 Millionen Euro waren im Nachtragshaushalt 2018 eingestellt. Damit standen im Landeshaushalt für 2018 insgesamt 100 Millionen Euro für die Krankenhausförderung zur Verfügung.

Mit dem neuen Doppelhaushalt 2019/2020 wird diese Aufstockung der Investitionsmittel fortgeführt. Damit stellt das Land den Krankenhäusern in der laufenden Legislaturperiode 2014 bis 2019 aktuell insgesamt rund 440 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung.

Außerdem stehen für Brandenburg in der Zeit von 2017 bis 2020 rund 15 Millionen Euro Fördermittel aus dem Krankenhausstrukturfonds des Bundes zur Verfügung, die das Land in gleicher Höhe kofinanziert.


Krankenhausstrukturfonds - zusätzliche Mittel für Krankenhausinvestitionen

Mit dem Krankenhausstrukturfonds I stellte der Bund 500 Millionen Euro für die Jahre 2016-2019 aus dem Gesundheitsfonds für den Umbau von Krankenhäusern zur Verfügung. Die Mittel sollen unter anderem für die Umwandlung von Krankenhäusern in andere Versorgungseinrichtungen verwendet werden. Brandenburg erhält aus dem Krankenhausstrukturfonds 15,15 Millionen Euro, das Land Brandenburg beteiligt sich an der Förderung in gleicher Höhe. So stehen von 2017 bis 2020 insgesamt 30,3 Millionen Euro für zusätzliche Krankenhausinvestitionen in Brandenburg zur Verfügung.

Der Krankenhausstrukturfonds II wird ab 2019 für vier Jahre fortgesetzt. Das Fördervolumen des Strukturfonds II beläuft sich auf 4 Milliarden Euro (2 Milliarden Euro aus dem Gesundheitsfonds und 2 Milliarden aus der Kofinanzierung der Bundenländer).

Somit stehen insgesamt für das Land Brandenburg ein Fördervolumen in Höhe von rund 120 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre (2019-2022) zur Verfügung.

Gefördert werden weiterhin Investitionsmaßnahmen, die die Versorgungsstrukturen verbessern. Die Förderkriterien für den Strukturfonds II sind erweitert worden, sodass unter anderem auch länderübergreifende Maßnahmen gefördert werden können.

Mit dem Krankenhausstrukturfonds I stellte der Bund 500 Millionen Euro für die Jahre 2016-2019 aus dem Gesundheitsfonds für den Umbau von Krankenhäusern zur Verfügung. Die Mittel sollen unter anderem für die Umwandlung von Krankenhäusern in andere Versorgungseinrichtungen verwendet werden. Brandenburg erhält aus dem Krankenhausstrukturfonds 15,15 Millionen Euro, das Land Brandenburg beteiligt sich an der Förderung in gleicher Höhe. So stehen von 2017 bis 2020 insgesamt 30,3 Millionen Euro für zusätzliche Krankenhausinvestitionen in Brandenburg zur Verfügung.

Der Krankenhausstrukturfonds II wird ab 2019 für vier Jahre fortgesetzt. Das Fördervolumen des Strukturfonds II beläuft sich auf 4 Milliarden Euro (2 Milliarden Euro aus dem Gesundheitsfonds und 2 Milliarden aus der Kofinanzierung der Bundenländer).

Somit stehen insgesamt für das Land Brandenburg ein Fördervolumen in Höhe von rund 120 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre (2019-2022) zur Verfügung.

Gefördert werden weiterhin Investitionsmaßnahmen, die die Versorgungsstrukturen verbessern. Die Förderkriterien für den Strukturfonds II sind erweitert worden, sodass unter anderem auch länderübergreifende Maßnahmen gefördert werden können.


Logos der Partner Gemeinsames Landesgremium nach § 90a SGB V
Logos der Partner Gemeinsames Landesgremium nach § 90a SGB V

Gemeinsames Landesgremium nach § 90a SGB V

Ziel des gemeinsamen Landesgremiums § 90a SGB V ist, Empfehlungen zu sektorenübergreifende Versorgungsfragen zu erarbeiten und Lösungen zu regionalen Versorgungsbedürfnissen im Gesundheitsbereich auf den Weg zu bringen. Weiterlesen

Ziel des gemeinsamen Landesgremiums § 90a SGB V ist, Empfehlungen zu sektorenübergreifende Versorgungsfragen zu erarbeiten und Lösungen zu regionalen Versorgungsbedürfnissen im Gesundheitsbereich auf den Weg zu bringen. Weiterlesen