Seniorenpolitik für und mit älteren Menschen

Eine Gruppe von Senioren, Foto: © highwaystarz / Fotolia

Viele Seniorinnen und Senioren in Brandenburg sind aktiv, mobil und engagiert. Ihre Interessen und Lebensverhältnisse sind so vielfältig wie bei jüngeren Menschen. Und ihr Wissen und ihre Erfahrungen sind für die Gesellschaft unverzichtbar.

Mit den Seniorenpolitischen Leitlinien fördert die Landesregierung das aktive Altern. 

  • Im Land Brandenburg leben über 598.000 Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Das sind rund 24 Prozent der Gesamtbevölkerung (Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg).
  • 154.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger sind älter als 80 Jahre.
  • Laut der aktuellen Bevölkerungsprognose wird die Zahl der über 65-Jährigen bis zum Jahr 2040 auf 802.000 steigen. Damit würde der Anteil der Älteren an der Gesamtbevölkerung auf 37 Prozent anwachsen.
Eine Gruppe von Senioren, Foto: © highwaystarz / Fotolia
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Viele Seniorinnen und Senioren in Brandenburg sind aktiv, mobil und engagiert. Ihre Interessen und Lebensverhältnisse sind so vielfältig wie bei jüngeren Menschen. Und ihr Wissen und ihre Erfahrungen sind für die Gesellschaft unverzichtbar.

Mit den Seniorenpolitischen Leitlinien fördert die Landesregierung das aktive Altern. 

  • Im Land Brandenburg leben über 598.000 Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Das sind rund 24 Prozent der Gesamtbevölkerung (Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg).
  • 154.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger sind älter als 80 Jahre.
  • Laut der aktuellen Bevölkerungsprognose wird die Zahl der über 65-Jährigen bis zum Jahr 2040 auf 802.000 steigen. Damit würde der Anteil der Älteren an der Gesamtbevölkerung auf 37 Prozent anwachsen.

Leitlinien der Seniorenpolitik

Die Landesregierung will das aktive Altern im Land Brandenburg weiter fördern. Dafür wurden die „Seniorenpolitischen Leitlinien“ fortgeschrieben.

An der Fortschreibung wurden Seniorinnen und Senioren aktiv beteiligt. Das Sozialministerium hatte im Jahr 2016 einen intensiven Dialog initiiert.

Nach ihren Wünschen wurden Seniorinnen und Senioren und mit seniorenpolitischen Themen befasste Expertinnen und Experten befragt und interviewt. Es folgte eine Dialogwerkstatt, bei der die Umfrageergebnisse ausgewertet und zentrale Forderungen formuliert wurden.

Die Ergebnisse des breit angelegten Beteiligungs- und Diskussionsprozesses bildeten die Grundlage für die Fortschreibung der „Seniorenpolitischen Leitlinien“:

Leitlinie 1: Wohnen und Leben im Quartier gestalten
Leitlinie 2: Mobilität gewährleisten
Leitlinie 3: Gesundheitsversorgung und Pflege sichern
Leitlinie 4: Lebenslanges Lernen für die ältere Generation gestalten – Digitalisierung der Lebenswelt
Leitlinie 5: Engagement ermöglichen und gesellschaftliche Teilhabe fördern

Zu jeder Leitlinie ist eine Reihe von seniorenpolitischen Maßnahmen in Form von Projekten der Ressorts der Landesregierung benannt worden. Das Maßnahmenpaket ist jedoch keine abschließende Auflistung, denn Seniorenpolitik entwickelt sich ständig weiter.

Die seniorenpolitischen Leitlinien sind als Broschüre veröffentlicht:

Die Landesregierung will das aktive Altern im Land Brandenburg weiter fördern. Dafür wurden die „Seniorenpolitischen Leitlinien“ fortgeschrieben.

An der Fortschreibung wurden Seniorinnen und Senioren aktiv beteiligt. Das Sozialministerium hatte im Jahr 2016 einen intensiven Dialog initiiert.

Nach ihren Wünschen wurden Seniorinnen und Senioren und mit seniorenpolitischen Themen befasste Expertinnen und Experten befragt und interviewt. Es folgte eine Dialogwerkstatt, bei der die Umfrageergebnisse ausgewertet und zentrale Forderungen formuliert wurden.

Die Ergebnisse des breit angelegten Beteiligungs- und Diskussionsprozesses bildeten die Grundlage für die Fortschreibung der „Seniorenpolitischen Leitlinien“:

Leitlinie 1: Wohnen und Leben im Quartier gestalten
Leitlinie 2: Mobilität gewährleisten
Leitlinie 3: Gesundheitsversorgung und Pflege sichern
Leitlinie 4: Lebenslanges Lernen für die ältere Generation gestalten – Digitalisierung der Lebenswelt
Leitlinie 5: Engagement ermöglichen und gesellschaftliche Teilhabe fördern

Zu jeder Leitlinie ist eine Reihe von seniorenpolitischen Maßnahmen in Form von Projekten der Ressorts der Landesregierung benannt worden. Das Maßnahmenpaket ist jedoch keine abschließende Auflistung, denn Seniorenpolitik entwickelt sich ständig weiter.

Die seniorenpolitischen Leitlinien sind als Broschüre veröffentlicht:


Seniorenrat des Landes Brandenburg und Seniorenbeiräte

Der Seniorenrat des Landes Brandenburg e.V. ist eine Interessen- und Arbeitsgemeinschaft der Seniorenbeiräte der Landkreise und kreisfreien Städte sowie  der auf Landesebene tätigen Vereine, Verbände und Institutionen.

Im Land Brandenburg gibt es Seniorenbeiräte auf Ebene der Landkreise, kreisfreien Städte und Kommunen. Sie sind Bindeglied zwischen Senioren, Kommunalparlament und Verwaltung. Ihre Wahl und Befugnisse sind im § 19 der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg geregelt.

Seniorenbeiräte vertreten die Interessen der älteren Mitbürger und bringen sich mit Ideen und Forderungen aktiv in die Kommunalpolitik ein. Außerdem bereichern sie die Seniorenarbeit in den Kommunen mit vielen eigenen Veranstaltungen und Initiativen.

Der Seniorenrat des Landes Brandenburg e.V. ist eine Interessen- und Arbeitsgemeinschaft der Seniorenbeiräte der Landkreise und kreisfreien Städte sowie  der auf Landesebene tätigen Vereine, Verbände und Institutionen.

Im Land Brandenburg gibt es Seniorenbeiräte auf Ebene der Landkreise, kreisfreien Städte und Kommunen. Sie sind Bindeglied zwischen Senioren, Kommunalparlament und Verwaltung. Ihre Wahl und Befugnisse sind im § 19 der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg geregelt.

Seniorenbeiräte vertreten die Interessen der älteren Mitbürger und bringen sich mit Ideen und Forderungen aktiv in die Kommunalpolitik ein. Außerdem bereichern sie die Seniorenarbeit in den Kommunen mit vielen eigenen Veranstaltungen und Initiativen.


„Veltener Teller“ für engagierte Seniorinnen und Senioren

Der „Veltener Teller“ wird in Brandenburg an Seniorinnen und Senioren für besondere Verdienste im Ehrenamt vergeben.

Die Tradition geht auf Regine Hildebrandt, Brandenburgs erste Sozialministerin, zurück. Auf ihre Anregung hin wurde er 1995 in der Werkstatt von Hedwig Bollhagen entworfen. Seitdem werden Seniorinnen und Senioren mit dem "Veltener Teller" geehrt.

Die Verleihung durch die Sozialministerin und den Seniorenrat des Landes Brandenburg findet traditionell jedes Jahr im Dezember rund um den „Internationalen Tag des Ehrenamtes“ statt.

Der „Veltener Teller“ wird in Brandenburg an Seniorinnen und Senioren für besondere Verdienste im Ehrenamt vergeben.

Die Tradition geht auf Regine Hildebrandt, Brandenburgs erste Sozialministerin, zurück. Auf ihre Anregung hin wurde er 1995 in der Werkstatt von Hedwig Bollhagen entworfen. Seitdem werden Seniorinnen und Senioren mit dem "Veltener Teller" geehrt.

Die Verleihung durch die Sozialministerin und den Seniorenrat des Landes Brandenburg findet traditionell jedes Jahr im Dezember rund um den „Internationalen Tag des Ehrenamtes“ statt.


Bündnis Gesund Älter werden im Land Brandenburg

Gesund und fit bis ins hohe Alter. Das wünschen sich die meisten Menschen. Ein gutes und gesundes Älterwerden hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Neben dem eigenen Verhalten kommt es unter anderem auch auf die Verhältnisse und Bedingungen an, in denen Menschen älter werden.

Ziel des Bündnisses ist es, die Bedingungen für ein gesundes Älterwerden in Brandenburg zu verbessern. Derzeit gibt es vier Arbeitsgruppen zu den Themen

  • Mundgesundheit bei älteren Menschen,
  • Gesundheits- und Bewegungsförderung bei älteren Menschen,
  • Gute Praxis – Gesund älter werden in Brandenburg,
  • Impfschutz für ältere Menschen.

Das „Bündnis Gesund Älter werden“ startete auf Initiative des Gesundheitsministeriums im März 2012. Heute sind im Bündnis 38 Partner-Institutionen vertreten, unter anderem Krankenkassen, Wohlfahrtsverbände, Seniorenräte, Wohnungswirtschaft, Hochschulen, Landessportbund und Landeskrankenhausgesellschaft.

Die Fachstelle Gesundheitsziele im Land Brandenburg, in Trägerschaft von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V., unterstützt den Gesundheitszieleprozess fachlich und organisatorisch.

Gesund und fit bis ins hohe Alter. Das wünschen sich die meisten Menschen. Ein gutes und gesundes Älterwerden hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Neben dem eigenen Verhalten kommt es unter anderem auch auf die Verhältnisse und Bedingungen an, in denen Menschen älter werden.

Ziel des Bündnisses ist es, die Bedingungen für ein gesundes Älterwerden in Brandenburg zu verbessern. Derzeit gibt es vier Arbeitsgruppen zu den Themen

  • Mundgesundheit bei älteren Menschen,
  • Gesundheits- und Bewegungsförderung bei älteren Menschen,
  • Gute Praxis – Gesund älter werden in Brandenburg,
  • Impfschutz für ältere Menschen.

Das „Bündnis Gesund Älter werden“ startete auf Initiative des Gesundheitsministeriums im März 2012. Heute sind im Bündnis 38 Partner-Institutionen vertreten, unter anderem Krankenkassen, Wohlfahrtsverbände, Seniorenräte, Wohnungswirtschaft, Hochschulen, Landessportbund und Landeskrankenhausgesellschaft.

Die Fachstelle Gesundheitsziele im Land Brandenburg, in Trägerschaft von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V., unterstützt den Gesundheitszieleprozess fachlich und organisatorisch.


Eröffnung der Wanderausstellung "Wie leben hochaltrige Menschen? Alter(n) in Brandenburg" im Sozialministerium (30.11.2018)
Eröffnung der Wanderausstellung "Wie leben hochaltrige Menschen? Alter(n) in Brandenburg" im Sozialministerium (30.11.2018)

Wanderausstellung Alter(n) in Brandenburg

Wie leben hochaltrige Menschen 90+ in Brandenburg? Um mehr über das Älterwerden in Brandenburg zu erfahren, haben die Fotografin Marion Schütt und die Publizistin Rita Preuß in allen Teilen Brandenburgs Menschen in einem Alter ab 90 Jahren zu Hause besucht, interviewt und fotografiert. Weiterlesen

Wie leben hochaltrige Menschen 90+ in Brandenburg? Um mehr über das Älterwerden in Brandenburg zu erfahren, haben die Fotografin Marion Schütt und die Publizistin Rita Preuß in allen Teilen Brandenburgs Menschen in einem Alter ab 90 Jahren zu Hause besucht, interviewt und fotografiert. Weiterlesen