Umsetzung Pflegeberufereformgesetz - Neue Ausbildung in der Pflege gemeinsam gestalten

Projektgruppe Pflegeberufereformgesetz, Foto: © Antonioguillem / Fotolia

Die Pflegeausbildung wird in Deutschland grundlegend reformiert: Am 17. Juli 2017 wurde das Pflegeberufereformgesetz (PflBRefG) vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen. Mit diesem Gesetz werden die drei bisher nach Altersgruppen getrennten Berufe der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege ab dem Jahr 2020 zu einer einzigen, generalistischen Berufsausbildung zusammengeführt.

Der neue Abschluss mit der Berufsbezeichnung Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann befähigt zum Einsatz in allen Versorgungsbereichen der Pflege. Der Abschluss ist europaweit anerkannt.

Das bedeutet, dass nur noch bis Ende 2019 Ausbildungen zur Altenpflegerin/-pfleger oder Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflegerin/-pfleger starten können.

Ab 2020 tritt dann das Pflegeberufereformgesetz in Gänze in Kraft und es werden die ersten Ausbildungen zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann beginnen.

Projektgruppe Pflegeberufereformgesetz, Foto: © Antonioguillem / Fotolia
Foto: © Antonioguillem / Fotolia, Logo: MASGF

Die Pflegeausbildung wird in Deutschland grundlegend reformiert: Am 17. Juli 2017 wurde das Pflegeberufereformgesetz (PflBRefG) vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen. Mit diesem Gesetz werden die drei bisher nach Altersgruppen getrennten Berufe der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege ab dem Jahr 2020 zu einer einzigen, generalistischen Berufsausbildung zusammengeführt.

Der neue Abschluss mit der Berufsbezeichnung Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann befähigt zum Einsatz in allen Versorgungsbereichen der Pflege. Der Abschluss ist europaweit anerkannt.

Das bedeutet, dass nur noch bis Ende 2019 Ausbildungen zur Altenpflegerin/-pfleger oder Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflegerin/-pfleger starten können.

Ab 2020 tritt dann das Pflegeberufereformgesetz in Gänze in Kraft und es werden die ersten Ausbildungen zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann beginnen.


Neu: Ausbildungsportal Pflege online

Foto der Startseite des neuen Ausbildungsportals Pflege

Ein neues Ausbildungsportal Pflege für Träger der Pflegeausbildung und für Auszubildende ist online. Es bietet neben Informationen für Träger und Auszubildende, allen Beteiligten an der Ausbildung die Möglichkeit, sich zu präsentieren und über spezielle Suchfunktionen zu koordinieren.

So erhalten Einrichtungen, Pflegedienste und Pflegeschulen aus dem Land Brandenburg ein Tool, welches die Gestaltung der Ausbildung übersichtlicher macht und die Suche nach passenden Kooperationspartnern erleichtert.

Foto der Startseite des neuen Ausbildungsportals Pflege

Ein neues Ausbildungsportal Pflege für Träger der Pflegeausbildung und für Auszubildende ist online. Es bietet neben Informationen für Träger und Auszubildende, allen Beteiligten an der Ausbildung die Möglichkeit, sich zu präsentieren und über spezielle Suchfunktionen zu koordinieren.

So erhalten Einrichtungen, Pflegedienste und Pflegeschulen aus dem Land Brandenburg ein Tool, welches die Gestaltung der Ausbildung übersichtlicher macht und die Suche nach passenden Kooperationspartnern erleichtert.


Projektgruppe zur Umsetzung

Das Pflegeberufereformgesetz zieht grundlegende Änderungen nach sich, zum Beispiel hinsichtlich der Ausbildungsinhalte, der Ausbildungsstrukturen und der Finanzierung.

Das Sozialministerium (MASGF) hat Anfang 2018 eine Projektgruppe unter der Leitung von Frau Anne Maria Lehmkuhl eingesetzt, um den anspruchsvollen Umsetzungsprozess im Land Brandenburg und die dafür notwenigen Schritte einzuleiten, umzusetzen und zu begleiten.

Dies beinhaltet insbesondere:

  • die frühzeitige Einbindung aller an der Ausbildung beteiligter Akteure
  • die Begleitung der Pflegeschulen sowie weiterer an der Ausbildung beteiligter Einrichtungen bei der Umsetzung des Pflegeberufegesetzes.
  • die Begleitung der bundesrechtlichen Verordnungsgebung im Rahmen der Bundesratsverfahren,
  • die Umsetzung in Landesrecht

Aus der Projektgruppe ist inzwischen das Referat 27 Pflege- und Soziale Berufe (Fachkräftesicherung in der Pflege) entstanden.

Kontakt:

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen
Referat 27
Henning-von-Tresckow Straße 2-13
14467 Potsdam

Telefon: 0331 866-5275
E-Mail: pflegeberufereformgesetz@masgf.brandenburg.de

 

Das Projekt zur Begleitung des Umsetzungsprozesses im Rahmen  der Pflegeoffensive Brandenburg: "Reform der Pflegeberufe – Transfer und Vernetzung" finden Sie unter:

Das Pflegeberufereformgesetz zieht grundlegende Änderungen nach sich, zum Beispiel hinsichtlich der Ausbildungsinhalte, der Ausbildungsstrukturen und der Finanzierung.

Das Sozialministerium (MASGF) hat Anfang 2018 eine Projektgruppe unter der Leitung von Frau Anne Maria Lehmkuhl eingesetzt, um den anspruchsvollen Umsetzungsprozess im Land Brandenburg und die dafür notwenigen Schritte einzuleiten, umzusetzen und zu begleiten.

Dies beinhaltet insbesondere:

  • die frühzeitige Einbindung aller an der Ausbildung beteiligter Akteure
  • die Begleitung der Pflegeschulen sowie weiterer an der Ausbildung beteiligter Einrichtungen bei der Umsetzung des Pflegeberufegesetzes.
  • die Begleitung der bundesrechtlichen Verordnungsgebung im Rahmen der Bundesratsverfahren,
  • die Umsetzung in Landesrecht

Aus der Projektgruppe ist inzwischen das Referat 27 Pflege- und Soziale Berufe (Fachkräftesicherung in der Pflege) entstanden.

Kontakt:

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen
Referat 27
Henning-von-Tresckow Straße 2-13
14467 Potsdam

Telefon: 0331 866-5275
E-Mail: pflegeberufereformgesetz@masgf.brandenburg.de

 

Das Projekt zur Begleitung des Umsetzungsprozesses im Rahmen  der Pflegeoffensive Brandenburg: "Reform der Pflegeberufe – Transfer und Vernetzung" finden Sie unter:


Newsletter

Ein Newsletter informiert über die Arbeit der Projektgruppe, über Veranstaltungen und Publikationen, die die neue Pflegeausbildung betreffen.

Eine Anmeldung zum Newsletter ist hier möglich: https://seu2.cleverreach.com/f/114701-188025/. Eine Kündigung des Newsletters kann jederzeit über einen Link im Impressum des Newsletters erfolgen.

Ein Newsletter informiert über die Arbeit der Projektgruppe, über Veranstaltungen und Publikationen, die die neue Pflegeausbildung betreffen.

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Newsletter-Archiv


Finanzierung Pflegeberufe und Pflegefonds

Ab 2020 tritt das Pflegeberufereformgesetz in Gänze in Kraft. Neu ist die Regelung zur Finanzierung. Sie erfolgt einheitlich über Ausgleichsfonds auf Landesebene und ermöglicht damit bundesweit eine qualitätsgesicherte und wohnortnahe Ausbildung. Durch ein Umlageverfahren werden ausbildende und nicht ausbildende Einrichtungen gleichermaßen zur Finanzierung herangezogen. Alle Krankenhäuser und alle ambulanten sowie teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen sind an dem Fonds beteiligt. Ebenso zahlen die Länder sowie die soziale Pflegeversicherung und die private Pflegepflichtversicherung in diesen Fonds ein. Die Finanzierung ist in der Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung geregelt.

Das Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) wurde vom Land Brandenburg zur Umsetzung bestimmt und ist zuständig für:

  • die Ermittlung des erforderlichen Finanzierungsbedarfs
  • die Verwaltung eingehender Beträge (Umlagebeträge)
  • die Zahlung der Ausgleichszuweisungen an Träger der praktischen Ausbildung sowie Pflegeschulen
  • Prüfung und Kontrolle Ein- und Auszahlungen des Fonds

Ab 2020 tritt das Pflegeberufereformgesetz in Gänze in Kraft. Neu ist die Regelung zur Finanzierung. Sie erfolgt einheitlich über Ausgleichsfonds auf Landesebene und ermöglicht damit bundesweit eine qualitätsgesicherte und wohnortnahe Ausbildung. Durch ein Umlageverfahren werden ausbildende und nicht ausbildende Einrichtungen gleichermaßen zur Finanzierung herangezogen. Alle Krankenhäuser und alle ambulanten sowie teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen sind an dem Fonds beteiligt. Ebenso zahlen die Länder sowie die soziale Pflegeversicherung und die private Pflegepflichtversicherung in diesen Fonds ein. Die Finanzierung ist in der Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung geregelt.

Das Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) wurde vom Land Brandenburg zur Umsetzung bestimmt und ist zuständig für:

  • die Ermittlung des erforderlichen Finanzierungsbedarfs
  • die Verwaltung eingehender Beträge (Umlagebeträge)
  • die Zahlung der Ausgleichszuweisungen an Träger der praktischen Ausbildung sowie Pflegeschulen
  • Prüfung und Kontrolle Ein- und Auszahlungen des Fonds


Projekt „Neu kreieren statt addieren“ – die neue Pflegeausbildung im Land Brandenburg curricular gestalten

Mit der Reform der Pflegeausbildung verändern sich auch die Ausbildungsinhalte. Zur Unterstützung der Pflegeschulen und der Praxisanleitungen startete die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) im Dezember 2018 das Projekt „Neu kreieren statt addieren“ – die neue Pflegeausbildung im Land Brandenburg curricular gestalten. Das Sozialministerium fördert das Projekt bis 2021 mit rund 450.000 Euro aus Landesmitteln.

Mit dem BTU-Projekt soll sowohl der schulische als auch der pflegepraktische Teil der neuen Ausbildung inhaltlich gestaltet und pflegedidaktisch unterstützt werden. Die konkrete Ausgestaltung der Begleitung wird im Prozess der curricularen Arbeit an den Pflegeschulen mit den Lehrenden und Praxisanleitenden entwickelt.

Mit der Reform der Pflegeausbildung verändern sich auch die Ausbildungsinhalte. Zur Unterstützung der Pflegeschulen und der Praxisanleitungen startete die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) im Dezember 2018 das Projekt „Neu kreieren statt addieren“ – die neue Pflegeausbildung im Land Brandenburg curricular gestalten. Das Sozialministerium fördert das Projekt bis 2021 mit rund 450.000 Euro aus Landesmitteln.

Mit dem BTU-Projekt soll sowohl der schulische als auch der pflegepraktische Teil der neuen Ausbildung inhaltlich gestaltet und pflegedidaktisch unterstützt werden. Die konkrete Ausgestaltung der Begleitung wird im Prozess der curricularen Arbeit an den Pflegeschulen mit den Lehrenden und Praxisanleitenden entwickelt.


Veranstaltungen

Der Start der neuen Pflegeausbildung ab 2020 rückt immer näher. Die Pflegeschulen und Pflegeeinrichtungen stehen bei der Umsetzung vor großen Herausforderungen. Zur weiteren Unterstützung veranstaltet das Sozialministerium regelmäßig regionale Netzwerktreffen und Fachtagungen, in denen über den aktuellen Stand der Umsetzung des Gesetzes informiert und Fragen zur Vorbereitung der neuen Ausbildung diskutiert werden.

Der Start der neuen Pflegeausbildung ab 2020 rückt immer näher. Die Pflegeschulen und Pflegeeinrichtungen stehen bei der Umsetzung vor großen Herausforderungen. Zur weiteren Unterstützung veranstaltet das Sozialministerium regelmäßig regionale Netzwerktreffen und Fachtagungen, in denen über den aktuellen Stand der Umsetzung des Gesetzes informiert und Fragen zur Vorbereitung der neuen Ausbildung diskutiert werden.

Netzwerktreffen im Mai 2019

Netzwerktreffen im September 2018

Fachdialog am 10. April 2018


Mehr zum Thema


Kontakt

Organisation:
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
Abteilung:
Referat 27 Pflege- und Soziale Berufe (Fachkräftesicherung in der Pflege)
Straße:
Henning-von-Tresckow-Straße 2-13
PLZ Ort:
14467 Potsdam
Ansprechpartner:
E-Mail:
pflegeberufereformgesetz@­masgf.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866 5275
Broschüre: Eine neue Ausbildung für die Pflegeberufe

Titel Broschüre: Eine neue Ausbildung für die Pflegeberufe

Broschüre: Finanzierung der Pflegeausbildung nach dem Pflegeberufegesetz

Titel Broschüre Finanzierung der Pflegeausbildung

Faltblatt: Die praktische Pflegeausbildung in der Pädiatrie und Psychiatrie

Titel Faltblatt Die praktische Pflegeausbildung in der Pädiatrie und Psychiatrie

Faltblatt: Kooperationen für die praktische Pflegeausbildung

Titel Faltblatt Kooperationen für die praktische Pflegeausbildung - in allen Versorgungsbereichen