Afrikanische Schweinepest

Symbolfoto Wildschweine Afrikanische Schweinepest (Foto: Colourbox.de / Volodymyr Burdiak)

Was ist die Afrikanische Schweinepest?

Die Afrikanische Schweinepest (kurz: ASP) ist eine hoch ansteckende Allgemeinerkrankung der Schweine (Haus- und Wildschweine), die fast immer tödlich verläuft und unheilbar ist. Verursacht wird die Erkrankung durch ein Virus (Virus der Afrikanischen Schweinepest). Es gibt keine Möglichkeit, die Schweine durch eine vorbeugende Impfung zu schützen.

Für den Menschen und andere Tierarten ist die Afrikanische Schweinepest nicht ansteckend oder gefährlich.

Die Afrikanische Schweinepest tritt seit dem Jahr 2014 in verschiedenen Ländern der EU auf. Sie kommt in (süd-) östlich an die EU angrenzenden Ländern seit Längerem gehäuft vor und verbreitet sich von dort.

Da kein Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest zur Verfügung steht, können nur Vorkehrungen getroffen werden, die die Einschleppung in die Haus- und Wildschweinepopulation des Landes Brandenburg vermeiden oder ein frühzeitiges Erkennen der Einschleppung ermöglichen.

Das Virus der ASP ist sehr widerstandsfähig, so dass eine Einschleppung über Speisereste, Jagdausrüstung oder Fahrzeuge möglich ist. Jäger und Reisende aus den betroffenen Gebieten sind deshalb zu besonderer Vorsicht aufgerufen. Jäger sollten auf Jagdreisen in die betroffenen Regionen verzichten. Speisereste sind ausschließlich in verschlossenen Behältnissen zu entsorgen, zu denen Wildschweine keinen Zugang haben.

Schweinehalter sollten die Maßnahmen der allgemeinen Betriebshygiene überprüfen. Besondere Beachtung muss dies in Freiland- und Auslaufhaltungen finden, um jeden Kontakt mit Wildschweinen auszuschließen. Auftretende Krankheitsanzeichen in Schweinehaltungen sind umgehend in Zusammenarbeit mit dem Hoftierarzt abzuklären, um ggf. frühzeitig behördliche Maßnahmen veranlassen zu können.

Auch für die Jäger gilt, die Regeln der Jagdhygiene einzuhalten. Dies gilt besonders für Jäger, die gleichzeitig Schweinehalter sind. Darüber hinaus sollten Jäger auf kranke und verendete Wildschweine achten, bei diesen Tieren in jedem Fall Proben nehmen und diese an das Landeslabor Berlin-Brandenburg einsenden.

Die staatlichen Bekämpfungsmaßnahmen bei Ausbruch der ASP in Brandenburg sind entsprechend der Einschleppung, der betroffenen Tierpopulation und des tatsächlichen Verlaufs der Seuche durchzuführen. Ziel ist in jedem Fall eine frühzeitige Erkennung der ASP, so dass die Möglichkeit der schnellen Eingrenzung des Infektionsherdes besteht und damit eine flächenhafte Ausbreitung verhindert wird.

Was passiert, wenn die Afrikanische Schweinepest auftritt?

Die Tierseuche hat eine erhebliche wirtschaftliche Auswirkung durch Tierverluste und Restriktionsmaßnahmen im Falle von Ausbrüchen. Der infizierte Bestand wird gesperrt und die Tiere werden tierschutzgerecht getötet.

Es finden epidemiologische Ermittlungen zur Einschleppungsursache und zur möglichen Weiterverbreitung der Tierseuche statt. Darüber hinaus werden Schutzzonen eingerichtet, in denen der Tierverkehr erheblich eingeschränkt wird und umfangreiche Untersuchungen in allen Schweinehaltungen stattfinden.

Symbolfoto Wildschweine Afrikanische Schweinepest (Foto: Colourbox.de / Volodymyr Burdiak)
Foto: Colourbox.de / Volodymyr Burdiak

Was ist die Afrikanische Schweinepest?

Die Afrikanische Schweinepest (kurz: ASP) ist eine hoch ansteckende Allgemeinerkrankung der Schweine (Haus- und Wildschweine), die fast immer tödlich verläuft und unheilbar ist. Verursacht wird die Erkrankung durch ein Virus (Virus der Afrikanischen Schweinepest). Es gibt keine Möglichkeit, die Schweine durch eine vorbeugende Impfung zu schützen.

Für den Menschen und andere Tierarten ist die Afrikanische Schweinepest nicht ansteckend oder gefährlich.

Die Afrikanische Schweinepest tritt seit dem Jahr 2014 in verschiedenen Ländern der EU auf. Sie kommt in (süd-) östlich an die EU angrenzenden Ländern seit Längerem gehäuft vor und verbreitet sich von dort.

Da kein Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest zur Verfügung steht, können nur Vorkehrungen getroffen werden, die die Einschleppung in die Haus- und Wildschweinepopulation des Landes Brandenburg vermeiden oder ein frühzeitiges Erkennen der Einschleppung ermöglichen.

Das Virus der ASP ist sehr widerstandsfähig, so dass eine Einschleppung über Speisereste, Jagdausrüstung oder Fahrzeuge möglich ist. Jäger und Reisende aus den betroffenen Gebieten sind deshalb zu besonderer Vorsicht aufgerufen. Jäger sollten auf Jagdreisen in die betroffenen Regionen verzichten. Speisereste sind ausschließlich in verschlossenen Behältnissen zu entsorgen, zu denen Wildschweine keinen Zugang haben.

Schweinehalter sollten die Maßnahmen der allgemeinen Betriebshygiene überprüfen. Besondere Beachtung muss dies in Freiland- und Auslaufhaltungen finden, um jeden Kontakt mit Wildschweinen auszuschließen. Auftretende Krankheitsanzeichen in Schweinehaltungen sind umgehend in Zusammenarbeit mit dem Hoftierarzt abzuklären, um ggf. frühzeitig behördliche Maßnahmen veranlassen zu können.

Auch für die Jäger gilt, die Regeln der Jagdhygiene einzuhalten. Dies gilt besonders für Jäger, die gleichzeitig Schweinehalter sind. Darüber hinaus sollten Jäger auf kranke und verendete Wildschweine achten, bei diesen Tieren in jedem Fall Proben nehmen und diese an das Landeslabor Berlin-Brandenburg einsenden.

Die staatlichen Bekämpfungsmaßnahmen bei Ausbruch der ASP in Brandenburg sind entsprechend der Einschleppung, der betroffenen Tierpopulation und des tatsächlichen Verlaufs der Seuche durchzuführen. Ziel ist in jedem Fall eine frühzeitige Erkennung der ASP, so dass die Möglichkeit der schnellen Eingrenzung des Infektionsherdes besteht und damit eine flächenhafte Ausbreitung verhindert wird.

Was passiert, wenn die Afrikanische Schweinepest auftritt?

Die Tierseuche hat eine erhebliche wirtschaftliche Auswirkung durch Tierverluste und Restriktionsmaßnahmen im Falle von Ausbrüchen. Der infizierte Bestand wird gesperrt und die Tiere werden tierschutzgerecht getötet.

Es finden epidemiologische Ermittlungen zur Einschleppungsursache und zur möglichen Weiterverbreitung der Tierseuche statt. Darüber hinaus werden Schutzzonen eingerichtet, in denen der Tierverkehr erheblich eingeschränkt wird und umfangreiche Untersuchungen in allen Schweinehaltungen stattfinden.


Aktuelle Informationen zur Afrikanischen Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich seit Mitte November 2019 in Westpolen immer weiter aus. Der Erreger ist für Wild- und Hausschweine innerhalb weniger Tage meist tödlich. Für Menschen stellt die Krankheit keine Gefahr dar. Die auf polnischer Seite eingerichteten Restriktionszonen reichen bis an die deutsche Grenze und berühren die brandenburgischen Landkreise Spree-Neiße und Oder-Spree. Das Risiko der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest in die brandenburgische Wildschwein-Population ist damit hoch.

Deshalb verstärkt das Land Brandenburg die Maßnahmen zur Verhinderung der Einschleppung und zur frühzeitigen Erkennung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Folgende Maßnahmen werden aktuell umgesetzt:

  • Schreiben an alle Schweinehalter (ca. 2.300) mit Informationen zur Lage in Westpolen und Aufforderung die Biosicherheitsmaßnahmen in der Tierhaltung zu überprüfen,
  • Schreiben an die Jägerinnen und Jäger (ca. 10.000) des Landes über die Verbände mit der Aufforderung, verstärkt Proben von Fall- und Unfallwild zur Untersuchung einzusenden,
  • Erhöhung der Aufwandsentschädigung für das Auffinden, Melden und Beproben von Fall- und Unfallwild durch Jäger von 30 auf 50 Euro,
  • Öffentliche Informationen zur Sensibilisierung der Reisenden aus den von der ASP betroffenen Gebieten nach Deutschland,
  • Weisung an Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter zur Kontrolle der Biosicherheitsmaßnahmen in Schweinehaltungen, insbesondere der Freilandhaltungen (ca. 140),
  • Schreiben an Landesverbände für Verkehr/Logistik und Arbeitgeber, die Erntehelfer und Pflegekräfte aus osteuropäischen Ländern beschäftigen mit Merkblättern in acht Sprachen zur Sensibilisierung des entsprechenden Personenkreises hinsichtlich der Entsorgung von Speiseresten.
  • Schulungen für Beschäftigte des Landesbetriebes Forst für die Suche und der Bergung von tot gefundenen Wildschweinen durch den Tierseuchenbekämpfungsdienst des LAVG.

Auf der Grundlage des § 3a der Schweinepest-Verordnung wurden Mitte Dezember 2019 außerdem folgende drei Anordnungen beschlossen, die auch bereits wirksam sind:

  • Anordnung einer flächendeckenden verstärkten Bejagung zur Reduzierung des Schwarzbildbestandes in den Landkreisen Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und in den kreisfreien Städten Frankfurt (Oder) und Cottbus.
  • Anordnung einer verstärkten Fallwildsuche in einem Abstand bis ca. 15 km von der polnischen Grenze in den Landkreisen Spree-Neiße und Oder-Spree sowie der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder).
  • Anordnung der Anzeige, der Kennzeichnung und der Probennahme zur virologischen Untersuchung jedes verendet aufgefundenen Wildschweins, einschließlich Unfallwild in den Landkreisen Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Spree-Neiße, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und in den kreisfreien Städten Frankfurt (Oder) und Cottbus. Die Kennzeichnung beschränkt sich auf die Ausstellung eines Wildursprungsscheines.

In der Woche vor Weihnachten wurden in Brandenburg entlang der Neiße und Oder lokal und zeitlich begrenzt mobile Wildschutzzäune auf einer Länge von bis zu 120 Kilometern entlang der Hochwasserschutzanlagen aufgestellt, um die Einschleppung der ASP durch infizierte Tiere abzuwehren. Schwerpunkte dieser Maßnahme sind die Kreise Spree-Neiße und Oder-Spree sowie die Stadt Frankfurt (Oder). Der Aufbau erfolgt auf Kosten des Landes in der Verantwortung der Landkreise. Es werden sowohl Elektro- als auch Duftzäune verwendet.

Außerdem informiert der Landestierarzt unter anderem die Jagdtausübungsberechtigten und Schweinehalter zur aktuellen Situation.

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich seit Mitte November 2019 in Westpolen immer weiter aus. Der Erreger ist für Wild- und Hausschweine innerhalb weniger Tage meist tödlich. Für Menschen stellt die Krankheit keine Gefahr dar. Die auf polnischer Seite eingerichteten Restriktionszonen reichen bis an die deutsche Grenze und berühren die brandenburgischen Landkreise Spree-Neiße und Oder-Spree. Das Risiko der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest in die brandenburgische Wildschwein-Population ist damit hoch.

Deshalb verstärkt das Land Brandenburg die Maßnahmen zur Verhinderung der Einschleppung und zur frühzeitigen Erkennung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Folgende Maßnahmen werden aktuell umgesetzt:

  • Schreiben an alle Schweinehalter (ca. 2.300) mit Informationen zur Lage in Westpolen und Aufforderung die Biosicherheitsmaßnahmen in der Tierhaltung zu überprüfen,
  • Schreiben an die Jägerinnen und Jäger (ca. 10.000) des Landes über die Verbände mit der Aufforderung, verstärkt Proben von Fall- und Unfallwild zur Untersuchung einzusenden,
  • Erhöhung der Aufwandsentschädigung für das Auffinden, Melden und Beproben von Fall- und Unfallwild durch Jäger von 30 auf 50 Euro,
  • Öffentliche Informationen zur Sensibilisierung der Reisenden aus den von der ASP betroffenen Gebieten nach Deutschland,
  • Weisung an Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter zur Kontrolle der Biosicherheitsmaßnahmen in Schweinehaltungen, insbesondere der Freilandhaltungen (ca. 140),
  • Schreiben an Landesverbände für Verkehr/Logistik und Arbeitgeber, die Erntehelfer und Pflegekräfte aus osteuropäischen Ländern beschäftigen mit Merkblättern in acht Sprachen zur Sensibilisierung des entsprechenden Personenkreises hinsichtlich der Entsorgung von Speiseresten.
  • Schulungen für Beschäftigte des Landesbetriebes Forst für die Suche und der Bergung von tot gefundenen Wildschweinen durch den Tierseuchenbekämpfungsdienst des LAVG.

Auf der Grundlage des § 3a der Schweinepest-Verordnung wurden Mitte Dezember 2019 außerdem folgende drei Anordnungen beschlossen, die auch bereits wirksam sind:

  • Anordnung einer flächendeckenden verstärkten Bejagung zur Reduzierung des Schwarzbildbestandes in den Landkreisen Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und in den kreisfreien Städten Frankfurt (Oder) und Cottbus.
  • Anordnung einer verstärkten Fallwildsuche in einem Abstand bis ca. 15 km von der polnischen Grenze in den Landkreisen Spree-Neiße und Oder-Spree sowie der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder).
  • Anordnung der Anzeige, der Kennzeichnung und der Probennahme zur virologischen Untersuchung jedes verendet aufgefundenen Wildschweins, einschließlich Unfallwild in den Landkreisen Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Spree-Neiße, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und in den kreisfreien Städten Frankfurt (Oder) und Cottbus. Die Kennzeichnung beschränkt sich auf die Ausstellung eines Wildursprungsscheines.

In der Woche vor Weihnachten wurden in Brandenburg entlang der Neiße und Oder lokal und zeitlich begrenzt mobile Wildschutzzäune auf einer Länge von bis zu 120 Kilometern entlang der Hochwasserschutzanlagen aufgestellt, um die Einschleppung der ASP durch infizierte Tiere abzuwehren. Schwerpunkte dieser Maßnahme sind die Kreise Spree-Neiße und Oder-Spree sowie die Stadt Frankfurt (Oder). Der Aufbau erfolgt auf Kosten des Landes in der Verantwortung der Landkreise. Es werden sowohl Elektro- als auch Duftzäune verwendet.

Außerdem informiert der Landestierarzt unter anderem die Jagdtausübungsberechtigten und Schweinehalter zur aktuellen Situation.


Maßnahmen zur Prävention und frühzeitigen Erkennung

In Deutschland und damit auch in Brandenburg ist es wichtig, dass Tierhalter und Jäger aufmerksam sind und angemessene vorsorgliche Maßnahmen umsetzen.

Dazu gehören insbesondere in Bezug auf das Schwarzwild:

  • eine Intensivierung der Zusammenarbeit der Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter der Landkreise und kreisfreien Städte mit den unteren Jagdbehörden und der Forstverwaltung einschließlich der örtlichen Landesforst, der Bundesforst sowie den Jagdvereinen.
  • Information und Aufklärung der Jäger zu Risiken und Erkennung der Afrikanischen Schweinepest (Vorträge, Verteilung Merkblatt, zum Verhalten gegenüber Hausschweinebestände und zur Vermeidung von "Tourismusjagden" in den von den ASP betroffenen Regionen Litauens und Polens).
  • Verhaltensmaßnahmen für Jäger
  • Monitoring: 
    Erfüllung der Stichprobenvorgaben mit besonderem Schwerpunkt der Beprobung von Fallwild und Unfallwild.
  • Wildsammelstellen:
    Überprüfung der Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit des vorhandenen Netzes von Wildsammelstellen einschließlich Kühlzellen auf Kreisebene

Zum Schutz der Hausschweinebestände:

Information aller Tierhalter über die derzeitige Bedrohungslage, über die afrikanische Schweinepest und

  • Konsequente Durchsetzung der Schweinehaltungs-Hygiene-Verordnung 
  • Kontrolle der Einfriedungen von Freiland- und Auslaufhaltungen zur Unterbindung eines direkten Kontaktes zu Schwarzwild
  • Deutliche Hinweise auf das Verbot der Fütterung von Speiseabfällen bei öffentlich zugänglichen Haltungsformen 
  • Konsequente hygienische Trennung von Jagd und Hausschweinehaltung

Landwirtschaftsbetriebe, die ggf. Erntehelfer aus den betroffenen Regionen Litauens oder Polens einstellen, sollten sicherstellen, dass möglichst keine Lebensmittel tierischer Herkunft mitgebracht werden bzw. die Abfälle ordnungsgemäß beseitigt werden.

In Deutschland und damit auch in Brandenburg ist es wichtig, dass Tierhalter und Jäger aufmerksam sind und angemessene vorsorgliche Maßnahmen umsetzen.

Dazu gehören insbesondere in Bezug auf das Schwarzwild:

  • eine Intensivierung der Zusammenarbeit der Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter der Landkreise und kreisfreien Städte mit den unteren Jagdbehörden und der Forstverwaltung einschließlich der örtlichen Landesforst, der Bundesforst sowie den Jagdvereinen.
  • Information und Aufklärung der Jäger zu Risiken und Erkennung der Afrikanischen Schweinepest (Vorträge, Verteilung Merkblatt, zum Verhalten gegenüber Hausschweinebestände und zur Vermeidung von "Tourismusjagden" in den von den ASP betroffenen Regionen Litauens und Polens).
  • Verhaltensmaßnahmen für Jäger
  • Monitoring: 
    Erfüllung der Stichprobenvorgaben mit besonderem Schwerpunkt der Beprobung von Fallwild und Unfallwild.
  • Wildsammelstellen:
    Überprüfung der Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit des vorhandenen Netzes von Wildsammelstellen einschließlich Kühlzellen auf Kreisebene

Zum Schutz der Hausschweinebestände:

Information aller Tierhalter über die derzeitige Bedrohungslage, über die afrikanische Schweinepest und

  • Konsequente Durchsetzung der Schweinehaltungs-Hygiene-Verordnung 
  • Kontrolle der Einfriedungen von Freiland- und Auslaufhaltungen zur Unterbindung eines direkten Kontaktes zu Schwarzwild
  • Deutliche Hinweise auf das Verbot der Fütterung von Speiseabfällen bei öffentlich zugänglichen Haltungsformen 
  • Konsequente hygienische Trennung von Jagd und Hausschweinehaltung

Landwirtschaftsbetriebe, die ggf. Erntehelfer aus den betroffenen Regionen Litauens oder Polens einstellen, sollten sicherstellen, dass möglichst keine Lebensmittel tierischer Herkunft mitgebracht werden bzw. die Abfälle ordnungsgemäß beseitigt werden.


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