Trinkwasser

Symbolfoto Trinkwasser Leitungswasser Händewaschen (Foto: Colourbox.de / PetraD)
Foto: Colourbox.de / PetraD

Trinkwasser wird überwiegend aus dem Grundwasser gewonnen und grundsätzlich erst nach einer Aufbereitung an den Verbraucher abgegeben. Natürliche Mineral- und Heilwässer zählen dagegen nicht zum Trinkwasser.

Es wird zu unserer eigenen täglichen Versorgung, zum direkten Verbrauch im Haushalt, zur Zubereitung von Getränken und Speisen, aber auch zur Körperpflege und Reinigung in ausreichender Menge und Qualität benötigt. Auch Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, müssen mit Trinkwasser gereinigt werden. Brandenburger Trinkwasser entspricht den Grundsätzen der Weltgesundheitsorganisation und ist entsprechend der europäischen Trinkwasserrichtlinie und der deutschen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) genusstauglich, rein, geschmacksneutral und frei von Krankheitserregern.

Für die Trinkwassergewinnung des Landes Brandenburg wird fast ausschließlich Grundwasser verwendet. Nur zu einem geringen Teil wird auch Uferfiltrat genutzt, das aus Brunnen in unmittelbarer Nähe zu Oberflächengewässern gewonnen wird. Wasserschutzzonen und die Gewinnung von Rohwasser aus Tiefbrunnen bietet für das Brandenburger Trinkwasser ein hohes Schutzniveau. Der Bericht zur Qualität des Trinkwassers im Land Brandenburg belegt, dass das Brandenburger Trinkwasser eine gute bis sehr gute Qualität aufweist. Über zwei Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher Brandenburgs werden in 80 zentralen Wasserversorgungsgebieten mit Trinkwasser versorgt.


Symbolfoto Trinkwasser Leitungswasser Händewaschen (Foto: Colourbox.de / PetraD)
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Trinkwasser wird überwiegend aus dem Grundwasser gewonnen und grundsätzlich erst nach einer Aufbereitung an den Verbraucher abgegeben. Natürliche Mineral- und Heilwässer zählen dagegen nicht zum Trinkwasser.

Es wird zu unserer eigenen täglichen Versorgung, zum direkten Verbrauch im Haushalt, zur Zubereitung von Getränken und Speisen, aber auch zur Körperpflege und Reinigung in ausreichender Menge und Qualität benötigt. Auch Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, müssen mit Trinkwasser gereinigt werden. Brandenburger Trinkwasser entspricht den Grundsätzen der Weltgesundheitsorganisation und ist entsprechend der europäischen Trinkwasserrichtlinie und der deutschen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) genusstauglich, rein, geschmacksneutral und frei von Krankheitserregern.

Für die Trinkwassergewinnung des Landes Brandenburg wird fast ausschließlich Grundwasser verwendet. Nur zu einem geringen Teil wird auch Uferfiltrat genutzt, das aus Brunnen in unmittelbarer Nähe zu Oberflächengewässern gewonnen wird. Wasserschutzzonen und die Gewinnung von Rohwasser aus Tiefbrunnen bietet für das Brandenburger Trinkwasser ein hohes Schutzniveau. Der Bericht zur Qualität des Trinkwassers im Land Brandenburg belegt, dass das Brandenburger Trinkwasser eine gute bis sehr gute Qualität aufweist. Über zwei Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher Brandenburgs werden in 80 zentralen Wasserversorgungsgebieten mit Trinkwasser versorgt.



Anforderungen an die Trinkwasserqualität

Das für die Bürger bestimmte Trinkwasser muss, wenn es aus dem öffentlichen Trinkwassernetz oder einer Einzelwasserversorgungsanlage entnommen wird, den strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) entsprechen. Damit wird die europäischen Trinkwasserrichtlinie (RL 83/98/EG) in nationales Recht umgesetzt und die Anforderungen an die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch für die Bundesrepublik Deutschland einheitlich geregelt. Neben dem eigentlichen Trinkwasser, dass vor allem im häuslichen Gebrauch eingesetzt wird, findet auch das Wasser für die Verwendung in Lebensmittelbetrieben Berücksichtigung.

Für die Reinheit und gesundheitliche Unbedenklichkeit des Trinkwasser bis zum Wasserzähler oder zum Wasserhahn sind die Wasserversorger und Eigentümer von Wasserversorgungsanlagen verantwortlich. Im Rahmen von Eigenkontrollen der Wasserversorger und von amtlichen Überwachungen durch die Gesundheitsämter wird das Trinkwasser regelmäßig kontrolliert und überwacht. Die Wasserversorger dürfen Trinkwasser aus Wasserversorgungsanlagen in das Trinkwassernetz nur abgeben, wenn es den Anforderungen der TrinkwV entspricht.

Um den strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung zu genügen, wird das gewonnene Grundwasser einem Aufbereitungsverfahren unterzogen. Dies kann gegebenenfalls auch unter Einsatz einer Desinfektion geschehen. Eine Liste der hierfür zugelassenen Aufbereitungsstoffe wird regelmäßig nach Anhörung der Trinkwasserkommission beim Umweltbundesamt durch das Bundesministerium für Gesundheit im Bundesgesundheitsblatt veröffentlicht.

Bei chemischen Stoffen wird unterschieden zwischen Parametern, deren Konzentration sich im Trinkwasserverteilungsnetz, einschließlich der Trinkwasserinstallation (Hausinstallation), in der Regel nicht mehr erhöht und in Parameter, deren Konzentration sich im Trinkwasserverteilungsnetz einschließlich der Trinkwasserinstallation verändern kann. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Schwermetallen Blei, Kupfer und Nickel, da das Vorkommen dieser Metalle von verschiedenen Faktoren abhängig sein kann. Es muss sichergestellt werden, dass es zu keinen nachteiligen Veränderungen hinsichtlich der Beschaffenheit des Trinkwassers innerhalb des gesamten Trinkwassernetzes kommt. 

Wie bei den mikrobiologischen Parametern wird auch bei der Festlegung von Grenzwerten für chemische Stoffe der wissenschaftlich technische Erkenntnisfortschritt berücksichtigt. Deshalb gibt es erneut Bestrebungen in Deutschland und auf europäischer Ebene die gesetzlichen Vorgaben weiter zu harmonisieren und fortzuschreiben.

Mit den bestehenden Regelungen der TrinkwV wurde die stufenweise Absenkung des Grenzwertes für Blei im Trinkwasser bis 2013 festgelegt, um das gesundheitliche Risiko weiter zu reduzieren.

Im Rahmen einer Studie war in den Jahren 2004/05 Trinkwasser ausgewählter Wasserversorgungsunternehmen auf die Urankonzentration untersucht worden. Der vom Umweltbundesamt festgelegte Leitwert von 10µg/l Uran im Trinkwasser war in allen Proben deutlich unterschritten. Hinsichtlich des Schwermetalls Uran wird für das Land Brandenburg derzeit kein Gefährdungspotential gesehen.

Das für die Bürger bestimmte Trinkwasser muss, wenn es aus dem öffentlichen Trinkwassernetz oder einer Einzelwasserversorgungsanlage entnommen wird, den strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) entsprechen. Damit wird die europäischen Trinkwasserrichtlinie (RL 83/98/EG) in nationales Recht umgesetzt und die Anforderungen an die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch für die Bundesrepublik Deutschland einheitlich geregelt. Neben dem eigentlichen Trinkwasser, dass vor allem im häuslichen Gebrauch eingesetzt wird, findet auch das Wasser für die Verwendung in Lebensmittelbetrieben Berücksichtigung.

Für die Reinheit und gesundheitliche Unbedenklichkeit des Trinkwasser bis zum Wasserzähler oder zum Wasserhahn sind die Wasserversorger und Eigentümer von Wasserversorgungsanlagen verantwortlich. Im Rahmen von Eigenkontrollen der Wasserversorger und von amtlichen Überwachungen durch die Gesundheitsämter wird das Trinkwasser regelmäßig kontrolliert und überwacht. Die Wasserversorger dürfen Trinkwasser aus Wasserversorgungsanlagen in das Trinkwassernetz nur abgeben, wenn es den Anforderungen der TrinkwV entspricht.

Um den strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung zu genügen, wird das gewonnene Grundwasser einem Aufbereitungsverfahren unterzogen. Dies kann gegebenenfalls auch unter Einsatz einer Desinfektion geschehen. Eine Liste der hierfür zugelassenen Aufbereitungsstoffe wird regelmäßig nach Anhörung der Trinkwasserkommission beim Umweltbundesamt durch das Bundesministerium für Gesundheit im Bundesgesundheitsblatt veröffentlicht.

Bei chemischen Stoffen wird unterschieden zwischen Parametern, deren Konzentration sich im Trinkwasserverteilungsnetz, einschließlich der Trinkwasserinstallation (Hausinstallation), in der Regel nicht mehr erhöht und in Parameter, deren Konzentration sich im Trinkwasserverteilungsnetz einschließlich der Trinkwasserinstallation verändern kann. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Schwermetallen Blei, Kupfer und Nickel, da das Vorkommen dieser Metalle von verschiedenen Faktoren abhängig sein kann. Es muss sichergestellt werden, dass es zu keinen nachteiligen Veränderungen hinsichtlich der Beschaffenheit des Trinkwassers innerhalb des gesamten Trinkwassernetzes kommt. 

Wie bei den mikrobiologischen Parametern wird auch bei der Festlegung von Grenzwerten für chemische Stoffe der wissenschaftlich technische Erkenntnisfortschritt berücksichtigt. Deshalb gibt es erneut Bestrebungen in Deutschland und auf europäischer Ebene die gesetzlichen Vorgaben weiter zu harmonisieren und fortzuschreiben.

Mit den bestehenden Regelungen der TrinkwV wurde die stufenweise Absenkung des Grenzwertes für Blei im Trinkwasser bis 2013 festgelegt, um das gesundheitliche Risiko weiter zu reduzieren.

Im Rahmen einer Studie war in den Jahren 2004/05 Trinkwasser ausgewählter Wasserversorgungsunternehmen auf die Urankonzentration untersucht worden. Der vom Umweltbundesamt festgelegte Leitwert von 10µg/l Uran im Trinkwasser war in allen Proben deutlich unterschritten. Hinsichtlich des Schwermetalls Uran wird für das Land Brandenburg derzeit kein Gefährdungspotential gesehen.


Trinkwasserüberwachung

In der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) sind die Zuständigkeiten und Aufgaben der Unternehmer und sonstigen Inhaber von Wasserversorgungsanlagen sowie der überwachenden Gesundheitsbehörden klar und eindeutig zugeordnet. Für die amtliche Überwachung nach der TrinkwV sind in den Landkreisen und kreisfreien Städten die Gesundheitsämter oder Fachbereiche für Gesundheit zuständig. Die Fachaufsicht führt das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) als Oberste Landesbehörde.

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In der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) sind die Zuständigkeiten und Aufgaben der Unternehmer und sonstigen Inhaber von Wasserversorgungsanlagen sowie der überwachenden Gesundheitsbehörden klar und eindeutig zugeordnet. Für die amtliche Überwachung nach der TrinkwV sind in den Landkreisen und kreisfreien Städten die Gesundheitsämter oder Fachbereiche für Gesundheit zuständig. Die Fachaufsicht führt das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) als Oberste Landesbehörde.

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Bericht zur Trinkwasserqualität

In Brandenburg werden 82 Prozent der Bevölkerung und somit 2 Millionen Menschen von 77 Wasserversorgungsgebieten, die mehr als 5000 Einwohner versorgen oder mehr als 1000 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag im Durchschnitt liefern, versorgt. Der Anteil von nicht zentral versorgten Haushalten, die im Rahmen von Einzelwasserversorgung (Hausbrunnen) eine eigene Versorgung durchführen, ist insofern sehr gering. Der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch der Haushalte in Brandenburg beträgt rund 101,6 Liter/Einwohner/Tag und liegt unterhalb des Bundesdurchschnitts von rund 127 Litern.

Die Verbraucherinnen und Verbraucher werden von den Wasserversorgungsunternehmen regelmäßig und auch auf Nachfrage über die Qualität des Trinkwassers informiert. Die nachfolgende Übersicht zur Untersuchungshäufigkeit und der geringen Anzahl von Grenzwertüberschreitungen belegt die gute Qualität des Trinkwassers im Land Brandenburg.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz erstellt jährlich eine Übersicht über die Qualität des Trinkwassers im Land Brandenburg, die Sie sich hier herunterladen können.

In Brandenburg werden 82 Prozent der Bevölkerung und somit 2 Millionen Menschen von 77 Wasserversorgungsgebieten, die mehr als 5000 Einwohner versorgen oder mehr als 1000 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag im Durchschnitt liefern, versorgt. Der Anteil von nicht zentral versorgten Haushalten, die im Rahmen von Einzelwasserversorgung (Hausbrunnen) eine eigene Versorgung durchführen, ist insofern sehr gering. Der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch der Haushalte in Brandenburg beträgt rund 101,6 Liter/Einwohner/Tag und liegt unterhalb des Bundesdurchschnitts von rund 127 Litern.

Die Verbraucherinnen und Verbraucher werden von den Wasserversorgungsunternehmen regelmäßig und auch auf Nachfrage über die Qualität des Trinkwassers informiert. Die nachfolgende Übersicht zur Untersuchungshäufigkeit und der geringen Anzahl von Grenzwertüberschreitungen belegt die gute Qualität des Trinkwassers im Land Brandenburg.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz erstellt jährlich eine Übersicht über die Qualität des Trinkwassers im Land Brandenburg, die Sie sich hier herunterladen können.