Trinkwasserüberwachung

Symbolfoto: Eine Frau in einem weißen Kittel arbeitet in einem Labor (Foto: Colourbox.de / PetraD)
Foto: Colourbox.de / PetraD

In der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) sind die Zuständigkeiten und Aufgaben der Unternehmer und sonstigen Inhaber von Wasserversorgungsanlagen sowie der überwachenden Gesundheitsbehörden klar und eindeutig zugeordnet. Für die amtliche Überwachung nach der TrinkwV sind in den Landkreisen und kreisfreien Städten die Gesundheitsämter oder Fachbereiche für Gesundheit zuständig. Die Fachaufsicht führt das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) als Oberste Landesbehörde.

Der Unternehmer oder sonstige Inhaber einer Wasserversorgungsanlage ist verantwortlich, dass im abgegebenen Wasser Krankheitserreger und chemische Stoffe nicht in solchen Konzentrationen enthalten sind, welche die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher schädigen. Um dies sicherzustellen, führen die Eigentümer von Wasserversorgungsanlagen in Trinkwasseruntersuchungsstellen regelmäßige Untersuchungen zur Überprüfung der Einhaltung von Grenzwerten nach einheitlichen Analysenverfahren durch. Der Unternehmer oder sonstige Inhaber einer Trinkwasserinstallation ist verpflichtet, die Ergebnisse dieser Untersuchungen aufzuzeichnen oder aufzeichnen zu lassen. Diese Ergebnisse werden innerhalb von 14 Tagen dem zuständigen Gesundheitsamt übergeben.

Durch die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte werden zusätzliche Proben entnommen und in festgelegten Trinkwasseruntersuchungsstellen analysiert.

Im Rahmen von speziellen Überwachungsprogrammen werden von den Gesundheitsämtern Trinkwasserinstallationen kontrolliert, aus denen Wasser für die Öffentlichkeit bereitgestellt wird. Hierzu gehören Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindereinrichtungen, Schulen, Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen und Gaststätten. Wenn festgestellt wird, dass einzelne Grenzwerte überschritten worden sind, hat das zuständige Gesundheitsamt gemeinsam mit dem Wasserversorger oder dem Inhaber einer Trinkwasserinstallation erforderliche Maßnahmen festzulegen. Nur unter bestimmten Voraussetzungen können befristet Grenzwertüberschreitungen zugelassen oder von Maßnahmen abgesehen werden. Die Entscheidung darüber trifft das Gesundheitsamt unter Beteiligung der obersten Landesbehörde.

In einem jährlichen Bericht zur Qualität des Trinkwassers im Land Brandenburg werden die Untersuchungsergebnisse zusammengefasst und zur Berichterstattung an die Europäische Union dem Bundesministerium für Gesundheit übergeben.

Symbolfoto: Eine Frau in einem weißen Kittel arbeitet in einem Labor (Foto: Colourbox.de / PetraD)
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In der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) sind die Zuständigkeiten und Aufgaben der Unternehmer und sonstigen Inhaber von Wasserversorgungsanlagen sowie der überwachenden Gesundheitsbehörden klar und eindeutig zugeordnet. Für die amtliche Überwachung nach der TrinkwV sind in den Landkreisen und kreisfreien Städten die Gesundheitsämter oder Fachbereiche für Gesundheit zuständig. Die Fachaufsicht führt das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) als Oberste Landesbehörde.

Der Unternehmer oder sonstige Inhaber einer Wasserversorgungsanlage ist verantwortlich, dass im abgegebenen Wasser Krankheitserreger und chemische Stoffe nicht in solchen Konzentrationen enthalten sind, welche die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher schädigen. Um dies sicherzustellen, führen die Eigentümer von Wasserversorgungsanlagen in Trinkwasseruntersuchungsstellen regelmäßige Untersuchungen zur Überprüfung der Einhaltung von Grenzwerten nach einheitlichen Analysenverfahren durch. Der Unternehmer oder sonstige Inhaber einer Trinkwasserinstallation ist verpflichtet, die Ergebnisse dieser Untersuchungen aufzuzeichnen oder aufzeichnen zu lassen. Diese Ergebnisse werden innerhalb von 14 Tagen dem zuständigen Gesundheitsamt übergeben.

Durch die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte werden zusätzliche Proben entnommen und in festgelegten Trinkwasseruntersuchungsstellen analysiert.

Im Rahmen von speziellen Überwachungsprogrammen werden von den Gesundheitsämtern Trinkwasserinstallationen kontrolliert, aus denen Wasser für die Öffentlichkeit bereitgestellt wird. Hierzu gehören Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindereinrichtungen, Schulen, Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen und Gaststätten. Wenn festgestellt wird, dass einzelne Grenzwerte überschritten worden sind, hat das zuständige Gesundheitsamt gemeinsam mit dem Wasserversorger oder dem Inhaber einer Trinkwasserinstallation erforderliche Maßnahmen festzulegen. Nur unter bestimmten Voraussetzungen können befristet Grenzwertüberschreitungen zugelassen oder von Maßnahmen abgesehen werden. Die Entscheidung darüber trifft das Gesundheitsamt unter Beteiligung der obersten Landesbehörde.

In einem jährlichen Bericht zur Qualität des Trinkwassers im Land Brandenburg werden die Untersuchungsergebnisse zusammengefasst und zur Berichterstattung an die Europäische Union dem Bundesministerium für Gesundheit übergeben.

Trinkwasseruntersuchung

Im Land Brandenburg werden mit der Untersuchung des Trinkwassers Labore (Trinkwasseruntersuchungsstellen) beauftragt. Diese Labore müssen über eine Akkreditierung der deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS), sowie eine Zulassung des jeweiligen Bundeslandes verfügen, in dem sie tätig sind.

Gemäß § 15 Abs. 4 Satz 2 der Trinkwasserverordnung werden die Trinkwasseruntersuchungsstellen, die im Land Brandenburg zugelassen sind und nicht bereits in einem anderen Bundesland gelistet sind, bekannt gemacht.

Diese Untersuchungsstellen erfüllen die Vorgaben der Trinkwasserverordnung auf der Grundlage der im § 15 Abs. 4 formulierten Anforderungen:

Im Land Brandenburg werden mit der Untersuchung des Trinkwassers Labore (Trinkwasseruntersuchungsstellen) beauftragt. Diese Labore müssen über eine Akkreditierung der deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS), sowie eine Zulassung des jeweiligen Bundeslandes verfügen, in dem sie tätig sind.

Gemäß § 15 Abs. 4 Satz 2 der Trinkwasserverordnung werden die Trinkwasseruntersuchungsstellen, die im Land Brandenburg zugelassen sind und nicht bereits in einem anderen Bundesland gelistet sind, bekannt gemacht.

Diese Untersuchungsstellen erfüllen die Vorgaben der Trinkwasserverordnung auf der Grundlage der im § 15 Abs. 4 formulierten Anforderungen:

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Fachinformationen zur Trinkwasseruntersuchung

Im Land Brandenburg erfolgt die Erfassung und Verarbeitung der Analysedaten zum Trinkwasser in den Datenbanken der Landkreise und kreisfreien Städte. Zur Übermittlung der Untersuchungsergebnisse an die zentrale Trinkwasserdatenbank des Landes Brandenburg wird der OctoWare ™ Standard eingesetzt. Alle Fachinformationen zum OctoWare ™ Standard finden Sie hier:

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Im Land Brandenburg erfolgt die Erfassung und Verarbeitung der Analysedaten zum Trinkwasser in den Datenbanken der Landkreise und kreisfreien Städte. Zur Übermittlung der Untersuchungsergebnisse an die zentrale Trinkwasserdatenbank des Landes Brandenburg wird der OctoWare ™ Standard eingesetzt. Alle Fachinformationen zum OctoWare ™ Standard finden Sie hier:

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