Brandenburger Inklusionspreis

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Das Sozialministerium lobt den Brandenburger Inklusionspreis zum dritten Mal aus. Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Inklusive Kunst – Teilhabe von Kunstschaffenden mit Beeinträchtigungen“ und richtet er sich an alle Aktiven im Kunstbetrieb, wie etwa Galerien, Kleinkunstbühnen, Theater, Ateliers, Kunsthochschulen, Werkstätten für behinderte Menschen, Vereine, Bildungseinrichtungen und Kommunen.

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 15. Februar 2019. Die Verleihung findet am 8. Mai 2019 in Potsdam statt. Bis zu fünf beispielgebende Aktivitäten werden mit jeweils 2.000 Euro ausgezeichnet.

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Das Sozialministerium lobt den Brandenburger Inklusionspreis zum dritten Mal aus. Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Inklusive Kunst – Teilhabe von Kunstschaffenden mit Beeinträchtigungen“ und richtet er sich an alle Aktiven im Kunstbetrieb, wie etwa Galerien, Kleinkunstbühnen, Theater, Ateliers, Kunsthochschulen, Werkstätten für behinderte Menschen, Vereine, Bildungseinrichtungen und Kommunen.

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 15. Februar 2019. Die Verleihung findet am 8. Mai 2019 in Potsdam statt. Bis zu fünf beispielgebende Aktivitäten werden mit jeweils 2.000 Euro ausgezeichnet.


Warum ein Inklusionspreis?

Alle sind dabei, alle sind unabhängig von den körperlichen, seelischen und/oder geistigen Voraussetzungen beteiligt – das bedeutet Inklusion.

Was einfach klingt, klappt im Alltag noch nicht ausreichend. So sind Kunstschaffende mit Beeinträchtigungen im Kulturleben unterrepräsentiert und strukturell benachteiligt. Oder sie werden wegen ihrer Behinderungen nur darauf reduziert, wahlweise mit einem Mitleidsbonus oder als etwas Exotisches betrachtet.

Dabei bietet gerade die Kunst Chancen sich auf Augenhöhe zu begegnen.

Eine Stärkung der Teilhabe kann nur gelingen, wenn unvoreingenommen auf das künstlerische Schaffen gesehen wird. Es gilt diesem mehr Raum und Präsenz zu geben. Weil Verantwortliche, die Kunst anbieten und vermitteln, beeinträchtigte Kunstschaffende bisher oft gar nicht im Blick oder Berührungsängste haben.

Auszeichnen möchten wir in Brandenburg umgesetzte Ideen und Aktivitäten, die über inklusive Ansätze die Teilhabe von Kunstschaffenden mit Beeinträchtigungen am Kulturleben ermöglichen.

Alle sind dabei, alle sind unabhängig von den körperlichen, seelischen und/oder geistigen Voraussetzungen beteiligt – das bedeutet Inklusion.

Was einfach klingt, klappt im Alltag noch nicht ausreichend. So sind Kunstschaffende mit Beeinträchtigungen im Kulturleben unterrepräsentiert und strukturell benachteiligt. Oder sie werden wegen ihrer Behinderungen nur darauf reduziert, wahlweise mit einem Mitleidsbonus oder als etwas Exotisches betrachtet.

Dabei bietet gerade die Kunst Chancen sich auf Augenhöhe zu begegnen.

Eine Stärkung der Teilhabe kann nur gelingen, wenn unvoreingenommen auf das künstlerische Schaffen gesehen wird. Es gilt diesem mehr Raum und Präsenz zu geben. Weil Verantwortliche, die Kunst anbieten und vermitteln, beeinträchtigte Kunstschaffende bisher oft gar nicht im Blick oder Berührungsängste haben.

Auszeichnen möchten wir in Brandenburg umgesetzte Ideen und Aktivitäten, die über inklusive Ansätze die Teilhabe von Kunstschaffenden mit Beeinträchtigungen am Kulturleben ermöglichen.


Wer kann mitmachen?

Mitmachen können alle Aktiven im Kunstbetrieb,wie etwa Galerien, Kleinkunstbühnen, Theater & Theatervereine, Ateliers, Kunsthochschulen,Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM),freie und öffentliche Träger, Künstler*inneninitiativen, (Förder-)Vereine, Verbände, Bildungseinrichtungen, Kommunen und ähnliche Institutionen.

  • Haben Sie erreicht, dass Kunstschaffende, gerade auch wenn sie mit Behinderungen leben, im Kulturleben mit ihrem künstlerischen Beitrag Präsenz erhalten?
  • Haben Sie erreicht, dass sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen bei künstlerischen Aktivitäten begegnen und sich gegenseitig inspirieren?

Die einzureichenden Vorschläge sollen Praxisbeispiele der inklusiven Kunst plastisch beschreiben und Impulse zur Nachahmung der Aktivität geben. Es können sowohl laufende als auch abgeschlossene Projekte und Aktivitäten aller Art mitmachen.

Ausgeschlossen vom Wettbewerb sind Vorschläge, die lediglich Planungen darstellen, oder Aktivitäten, die nicht in Brandenburg stattfinden. Aktivitäten, die dem Publikum barrierefreie Zugänge ermöglichen, sind nicht gemeint.

Mitmachen können alle Aktiven im Kunstbetrieb,wie etwa Galerien, Kleinkunstbühnen, Theater & Theatervereine, Ateliers, Kunsthochschulen,Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM),freie und öffentliche Träger, Künstler*inneninitiativen, (Förder-)Vereine, Verbände, Bildungseinrichtungen, Kommunen und ähnliche Institutionen.

  • Haben Sie erreicht, dass Kunstschaffende, gerade auch wenn sie mit Behinderungen leben, im Kulturleben mit ihrem künstlerischen Beitrag Präsenz erhalten?
  • Haben Sie erreicht, dass sich Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen bei künstlerischen Aktivitäten begegnen und sich gegenseitig inspirieren?

Die einzureichenden Vorschläge sollen Praxisbeispiele der inklusiven Kunst plastisch beschreiben und Impulse zur Nachahmung der Aktivität geben. Es können sowohl laufende als auch abgeschlossene Projekte und Aktivitäten aller Art mitmachen.

Ausgeschlossen vom Wettbewerb sind Vorschläge, die lediglich Planungen darstellen, oder Aktivitäten, die nicht in Brandenburg stattfinden. Aktivitäten, die dem Publikum barrierefreie Zugänge ermöglichen, sind nicht gemeint.


Was kann ausgezeichnet werden?

Beispielsweise kann ausgezeichnet werden:

  • Sie haben eine Rolle in Ihrem Theaterstück mit einer stotternden oder offensichtlich (körper)behinderten Schauspielerin besetzt, obwohl die Rolle das nicht vorschreibt. Oder Sie haben gemeinsam ein Stück entwickelt, in der nicht die Behinderung im Fokus liegt.
  • Sie haben außerhalb der bezahlten Arbeitszeit Galerien dafür gewonnen, Werke von Kunstschaffenden mit Beeinträchtigungen auszustellen, ohne dass die Beeinträchtigung in den Vordergrund gestellt wird. Es ist gelungen Barrieren in den Köpfen zu überwinden, Berührungsängste und die Furcht vor erhöhtem Aufwand abzubauen.
  • Sie haben Ihr Atelier geöffnet und Menschen mit Beeinträchtigungen gezielt ermutigt im Tandem oder in einer Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderungen teilzunehmen. Dadurch konnten die Menschen ihr Potential und Talent erkennen.
  • Sie haben Werke und Talente, die im geschützten Raum entwickelt wurden, in die Öffentlichkeit gebracht. Es wurden Aktivitäten durchgeführt, die Menschen mit Behinderungen selbstbewusst ins Scheinwerferlicht treten ließen.

Beispielsweise kann ausgezeichnet werden:

  • Sie haben eine Rolle in Ihrem Theaterstück mit einer stotternden oder offensichtlich (körper)behinderten Schauspielerin besetzt, obwohl die Rolle das nicht vorschreibt. Oder Sie haben gemeinsam ein Stück entwickelt, in der nicht die Behinderung im Fokus liegt.
  • Sie haben außerhalb der bezahlten Arbeitszeit Galerien dafür gewonnen, Werke von Kunstschaffenden mit Beeinträchtigungen auszustellen, ohne dass die Beeinträchtigung in den Vordergrund gestellt wird. Es ist gelungen Barrieren in den Köpfen zu überwinden, Berührungsängste und die Furcht vor erhöhtem Aufwand abzubauen.
  • Sie haben Ihr Atelier geöffnet und Menschen mit Beeinträchtigungen gezielt ermutigt im Tandem oder in einer Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderungen teilzunehmen. Dadurch konnten die Menschen ihr Potential und Talent erkennen.
  • Sie haben Werke und Talente, die im geschützten Raum entwickelt wurden, in die Öffentlichkeit gebracht. Es wurden Aktivitäten durchgeführt, die Menschen mit Behinderungen selbstbewusst ins Scheinwerferlicht treten ließen.

Wie und bis wann können wir uns bewerben?

Für die Teilnahme am Wettbewerb ist ein Bewerbungsbogen auszufüllen.

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15.02.2019 (Posteingang).

Wir freuen uns auf Ihre/Eure Bewerbungen und sind gespannt auf tolle Inklusionsprojekte.

Für die Auswahl wird unter Federführung der Beauftragten für die Belange der Menschen mit Behinderungen eine Jury eingesetzt, in der Menschen mit und ohne Behinderungen vertreten sind. Die eingehenden Bewerbungen werden von der Jury gesichtet. Für die Entscheidung der Jury und das Verfahren der Preisvergabe ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Die Verleihung des Preises findet im Mai 2019 öffentlich statt.

Für die Teilnahme am Wettbewerb ist ein Bewerbungsbogen auszufüllen.

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15.02.2019 (Posteingang).

Wir freuen uns auf Ihre/Eure Bewerbungen und sind gespannt auf tolle Inklusionsprojekte.

Für die Auswahl wird unter Federführung der Beauftragten für die Belange der Menschen mit Behinderungen eine Jury eingesetzt, in der Menschen mit und ohne Behinderungen vertreten sind. Die eingehenden Bewerbungen werden von der Jury gesichtet. Für die Entscheidung der Jury und das Verfahren der Preisvergabe ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Die Verleihung des Preises findet im Mai 2019 öffentlich statt.