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29.07.2022

| 319/2022

Krankenhauszukunftsfonds: Nonnemacher übergibt erste Förderbescheide an Oberlinklinik Potsdam

Mit dem Inkrafttreten des Krankenhauszukunftsgesetzes des Bundes wurde der Krankenhauszukunftsfonds geschaffen, um vor allem Investitionen in die digitale Infrastruktur zu fördern. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher übergab heute die ersten Förderbescheide aus dem Krankenhauszukunftsfonds für das Land Brandenburg an die Oberlinklinik Potsdam. Das Haus kann mit einer Förderung von rund 1,5 Millionen Euro rechnen.

Die Förderungen sollen für Maßnahmen zur Digitalisierung der Ablauforganisation und Kommunikation, der Telemedizin, Robotik und Hightech-Medizin eingesetzt werden. Auch Investitionen in die IT- und Cybersicherheit der Krankenhäuser und die regionalen Versorgungsstrukturen können Unterstützung erhalten.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Mit dem Krankenhauszukunftsfonds investieren wir ganz konkret in die digitale Zukunft unserer Kliniken. Das Land Brandenburg stellt seinen Co-Finanzierungsanteil vollumfänglich zur Verfügung und garantiert damit die Umsetzung dieses wichtigen Bundesprogramms. Ich bin sicher, diese Investitionen werden unsere Krankenhäuser weiter fit für die Zukunft machen und die Versorgung der Patientinnen und Patienten verbessern.“

Dr. med. Hansjörg Lohbrunner, Medizinischer Geschäftsführer & Chefarzt Anästhesie der Oberlinklinik: "Das Potential zur Verbesserung der Patientenbehandlung durch Digitalisierung im Gesundheitswesen ist schon lange erkannt worden. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat auch uns schmerzhaft deutlich gemacht, dass wieder mehr in die Modernisierung der Krankenhäuser investiert werden muss, um weiterhin eine moderne Gesundheitsversorgung gestalten zu können. Es freut uns sehr, dass die Oberlinklinik die Förderung für notwendige Investitionen in Digitalisierungsprojekte aus dem Krankenhauszukunftsfonds von Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher entgegennimmt."

Alle Maßnahmen aus dem Krankenhauszukunftsgesetz werden zu 70 Prozent aus Bundesmitteln gefördert, 30 Prozent stellt das Land Brandenburg. Damit stehen Brandenburg insgesamt rund 127 Millionen Euro zur Verfügung. Alle 54 Brandenburger Kliniken haben Anträge auf Förderung aus dem Krankenhauszukunftsfonds gestellt und können von dem Programm profitieren.

Ministerin Nonnemacher wird ab September weitere Bescheide persönlich an Brandenburger Kliniken übergeben.