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28. Verleihung des „Bandes für Mut und Verständigung“: Ehrung für außergewöhnlichen Einsatz

- Erschienen am 02.12.2021 - Presemitteilung 665/2021

Das Bündnis für Mut und Verständigung verleiht auch in diesem Jahr das „Band für Mut und Verständigung“ an sechs Menschen und Initiativen, die sich auf beispielhafte Weise gegen rassistische Gewalt eingesetzt haben oder durch ehrenamtliche Arbeit zur interkulturellen und sozialen Verständigung beigetragen haben.

Brandenburgs Integrationsbeauftragte Doris Lemmermeier zeigte sich sehr stolz über die vier Auszeichnungen, die nach Brandenburg gingen:

Augusto Jone Munjunga aus Eberswalde wird in Anerkennung seiner mutigen interkulturellen und antirassistischen Arbeit ausgezeichnet. Er wird gewürdigt für sein unermüdliches Engagement für ein friedliches Zusammenleben und für sein Talent, Menschen für Ideen und Projekte zu begeistern.

Obiri Mokini aus Potsdam wird in Anerkennung seines ausdauernden Engagements gewürdigt, sich mit viel Herz und Energie für Geflüchtete und für ein respektvolles Zusammenleben sowie gegen Diskriminierung und Stereotype einzusetzen.

Ines Richter aus Sonnenberg wird ausgezeichnet für ihre vorbildhafte und unermüdliche Unterstützung von Menschen mit Fluchterfahrung und ihre mitreißende Überzeugungskraft, gemeinsam mit anderen für ein friedliches Miteinander einzutreten.

Majeed Behzad aus Frankfurt Oder wird ausgezeichnet für seine umfangreiche, engagierte und kreative Arbeit für Menschen mit Fluchterfahrung sowie für seinen inspirierenden Einsatz für ein gleichberechtigtes und respektvolles Miteinander im Sport.

Doris Lemmermeier, Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg: „Das Band für Mut und Verständigung ist eine langjährige und sehr erfolgreiche gemeinsame Initiative von Berlin und Brandenburg, um Menschen zu würdigen, deren Engagement und deren Zivilcourage beispielgebend sind. Auch in diesem Jahr sind wieder ganz besondere Menschen ausgezeichnet worden. Ihnen allen gebührt der große Dank der gesamten Jury und mein ganz persönlicher.“

Katarina Niewiedzial, Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration: „Die Preisträgerinnen und Preisträger haben sich aktiv gegen Hass und Diskriminierung gestellt und trotz aller zusätzlichen Herausforderungen durch die Pandemie ihre Arbeit unermüdlich weitergeführt. In einer unsicheren und angespannten Zeit haben sie sich für Zusammenhalt und Verständigung stark gemacht und ihr Ziel einer offenen und toleranten Gesellschaft nicht aus den Augen verloren. Dafür gebührt Ihnen der größte Respekt.“

Bedingt durch die Corona-Pandemie wurden den Ausgezeichneten die Urkunden im kleinen Rahmen überreicht. Ein Film dokumentiert dies eindrücklich: https://youtu.be/MlfcsBEmuXI
2021 gingen 28 Vorschläge aus der Bevölkerung für mögliche Preisträgerinnen und Preisträger ein. Die Jury einigte sich auf je drei Haupt- und Sonderpreise.

Vergeben wird das „Band für Mut und Verständigung“ an Personen oder Gruppen aus Berlin und Brandenburg durch das „Bündnis für Mut und Verständigung“. Es wurde nach den gewalttätigen Übergriffen auf Migrantinnen und Migranten in Hoyerswerda im Jahr 1991 gegründet.

Zur Jury gehören der Regierende Bürgermeister von Berlin, der Brandenburger Ministerpräsident, die Integrationsbeauftragten der Länder Berlin und Brandenburg sowie zwölf Organisationen. Weitere Informationen über: https://band-mut-verständigung.de/

Ab dem 1. Januar können Vorschläge für das Jahr 2022 eingereicht werden (vorschlag@band-mut-verständigung.de). Im kommenden Spätsommer würdigt eine Gala in der Staatskanzlei Brandenburg das Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger.