Influenza (oder Grippe)

Symbolfoto Grippewelle Influenza, Foto: © ladysuzi / Fotolia

Die Influenza (besser bekannt als Grippe) ist eine akute hoch ansteckende Atemwegsinfektion, die durch Influenza-Viren (Typ A, Typ B) übertragen wird.

Influenza-Viren werden per Tröpfcheninfektion übertragen, das heißt sie können beim Niesen, Husten, Sprechen, Küssen oder Händeschütteln von einem Menschen auf den anderen übergehen. Feine Flüssigkeitspartikel werden eingeatmet und gelangen so in die Atemwegsorgane. Auch eine Übertragung durch direkten Kontakt der Hände zu Oberflächen, die mit virushaltigen Sekreten verunreinigt sind, und anschließendem Hand-Mund- oder Hand-Nasen-Kontakt sind möglich. Für eine Ansteckung reichen bereits geringe Virusmengen aus.

Grippe-Patienten sind mindestens einen Tag vor Beginn der ersten Krankheitsanzeichen und danach noch bis zu einer Woche hochansteckend.

Das Ansteckungsrisiko mit Influenza-Viren kann durch einfache Hygienemaßnahmen verringert werden. Wichtig ist es, sich mehrmals täglich gründlich die Hände mit Seife zu waschen. Beim Husten und Niesen sollte man nicht die Hand vor den Mund halten, sondern lieber in die Ellenbeuge bzw. in den Ärmel husten oder niesen. Außerdem sollte man zu Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung Abstand halten, Händekontakt und Menschenansammlungen wenn möglich vermeiden.

Als Grippesaison wird der Zeitraum bezeichnet, in dem Influenzaviren hauptsächlich zirkulieren. Das ist bei uns üblicherweise der Zeitraum zwischen der 40. Kalenderwoche (Anfang Oktober) und der 20. Kalenderwoche (Mitte Mai).

Erfahrungsgemäß verursacht die Influenza im ersten Quartal des Jahres eine Erkrankungswelle, vor der man sich am besten durch eine rechtzeitige Impfung schützen kann.

Die Grippeschutzimpfung schützt vor der Infektion bzw. kann den Krankheitsverlauf entscheidend mildern. Die Impfstoffe sind gut verträglich.

Symbolfoto Grippewelle Influenza, Foto: © ladysuzi / Fotolia
Foto: © ladysuzi / Fotolia

Die Influenza (besser bekannt als Grippe) ist eine akute hoch ansteckende Atemwegsinfektion, die durch Influenza-Viren (Typ A, Typ B) übertragen wird.

Influenza-Viren werden per Tröpfcheninfektion übertragen, das heißt sie können beim Niesen, Husten, Sprechen, Küssen oder Händeschütteln von einem Menschen auf den anderen übergehen. Feine Flüssigkeitspartikel werden eingeatmet und gelangen so in die Atemwegsorgane. Auch eine Übertragung durch direkten Kontakt der Hände zu Oberflächen, die mit virushaltigen Sekreten verunreinigt sind, und anschließendem Hand-Mund- oder Hand-Nasen-Kontakt sind möglich. Für eine Ansteckung reichen bereits geringe Virusmengen aus.

Grippe-Patienten sind mindestens einen Tag vor Beginn der ersten Krankheitsanzeichen und danach noch bis zu einer Woche hochansteckend.

Das Ansteckungsrisiko mit Influenza-Viren kann durch einfache Hygienemaßnahmen verringert werden. Wichtig ist es, sich mehrmals täglich gründlich die Hände mit Seife zu waschen. Beim Husten und Niesen sollte man nicht die Hand vor den Mund halten, sondern lieber in die Ellenbeuge bzw. in den Ärmel husten oder niesen. Außerdem sollte man zu Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung Abstand halten, Händekontakt und Menschenansammlungen wenn möglich vermeiden.

Als Grippesaison wird der Zeitraum bezeichnet, in dem Influenzaviren hauptsächlich zirkulieren. Das ist bei uns üblicherweise der Zeitraum zwischen der 40. Kalenderwoche (Anfang Oktober) und der 20. Kalenderwoche (Mitte Mai).

Erfahrungsgemäß verursacht die Influenza im ersten Quartal des Jahres eine Erkrankungswelle, vor der man sich am besten durch eine rechtzeitige Impfung schützen kann.

Die Grippeschutzimpfung schützt vor der Infektion bzw. kann den Krankheitsverlauf entscheidend mildern. Die Impfstoffe sind gut verträglich.


Grippeschutzimpfung

Der Herbst ist die beste Zeit, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Der Impfschutz bei Influenza hält jeweils nur eine Saison an und muss jährlich erneuert werden.

Besonders ältere Menschen und chronisch Kranke sollten die Grippeschutzimpfung nutzen. Sie haben ein höheres Risiko, dass eine Infektion mit Influenzaviren schwer verläuft.

Dieses Risiko sollte man ernst nehmen, da Komplikationen lebensbedrohlich sein können. Auch für Personen, die täglich mit vielen Menschen in Kontakt kommen, ist eine Impfung ratsam, da sie ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die Grippeimpfung insbesondere für Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Dies sind vor allem

  • Personen über 60 Jahre,
  • chronisch Erkrankte,
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie
  • Schwangere.

Außerdem sollten sich auch Personen mit einer erhöhten Gefährdung, zum Beispiel medizinisches Personal oder Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr, impfen lassen.

Der Impfschutz ist erst zwei Wochen nach der Grippeimpfung vollständig aufgebaut.

Der Herbst ist die beste Zeit, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Der Impfschutz bei Influenza hält jeweils nur eine Saison an und muss jährlich erneuert werden.

Besonders ältere Menschen und chronisch Kranke sollten die Grippeschutzimpfung nutzen. Sie haben ein höheres Risiko, dass eine Infektion mit Influenzaviren schwer verläuft.

Dieses Risiko sollte man ernst nehmen, da Komplikationen lebensbedrohlich sein können. Auch für Personen, die täglich mit vielen Menschen in Kontakt kommen, ist eine Impfung ratsam, da sie ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die Grippeimpfung insbesondere für Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Dies sind vor allem

  • Personen über 60 Jahre,
  • chronisch Erkrankte,
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie
  • Schwangere.

Außerdem sollten sich auch Personen mit einer erhöhten Gefährdung, zum Beispiel medizinisches Personal oder Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr, impfen lassen.

Der Impfschutz ist erst zwei Wochen nach der Grippeimpfung vollständig aufgebaut.


Anzahl der Influenza-Meldungen 2012-2018 Land Brandenburg

Jahr Anzahl der  Meldungen
2012 277
2013 3581
2014 227
2015 2874
2016 3619
2017 4130
2018 10.252

Hinweis: Gemäß § 7 Infektionsschutzgesetz ist nur der direkte Nachweis von Influenzaviren meldepflichtig. Da jedoch nicht in jedem Fall eine Labordiagnostik durchgeführt wird, ist von einer starken Untererfassung bei der Zahl der Influenzaerkrankungen auszugehen.

Jahr Anzahl der  Meldungen
2012 277
2013 3581
2014 227
2015 2874
2016 3619
2017 4130
2018 10.252

Hinweis: Gemäß § 7 Infektionsschutzgesetz ist nur der direkte Nachweis von Influenzaviren meldepflichtig. Da jedoch nicht in jedem Fall eine Labordiagnostik durchgeführt wird, ist von einer starken Untererfassung bei der Zahl der Influenzaerkrankungen auszugehen.