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Familienzentren

Logo Familienzentrum Land Brandenburg

Manche Familien mit knappen finanziellen Mitteln wissen nicht, dass Ihnen finanzielle Hilfen zustehen oder sie verzichten – vielleicht aus Scham - auf Leistungen wie Wohngeld, Kindergeldzuschlag oder Leistungen zur Bildung und Teilhabe. Das Problem hat die Initiative „Starke Familien – Starke Kinder, Runder Tisch gegen Kinderarmut“  aufgegriffen und entsprechende Handlungsempfehlungen gegeben. Auf dieser Grundlage beauftragte der Brandenburger Landtag die Landesregierung unter anderem damit, niedrigschwellige Unterstützungsangebote, sogenannte Familienzentren, zur Armutsbekämpfung aufzubauen.

Am 1. September 2019 startete das Landesprogramm zur Förderung von Familienzentren mit dem Ziel, die Lebenssituation der von Armut betroffenen Familien zu verbessern.

Das zentrale Ziel der Familienzentren ist, mehr Familien dabei zu unterstützen, die ihnen zustehenden finanziellen Leistungen in Anspruch zu nehmen. Den Eltern soll durch konkrete Hilfe, z.B. beim Ausfüllen der notwendigen Formulare, geholfen werden. Zugleich haben Familienzentren eine Lotsenfunktion. Sie vermitteln neben den eigenen Angeboten bei Bedarf an andere unterstützende Dienste und vernetzen sich mit den wichtigen Stellen vor Ort (z.B. zur Schuldner- oder Sozialberatung, zum Jobcenter, Jugendamt oder der Familienkasse).

Die Familienzentren sind im Land Brandenburg an bestehende Mehrgenerationenhäuser angebunden. Das ist anders als in anderen Bundesländern, in denen vor allem Kindertagesstätten zu Familienzentren ausgebaut wurden. Hintergrund für dieses Vorgehen war, dass Mehrgenerationenhäuser für alle Bürgerinnen und Bürger offen sind und damit auch Familien mit älteren Kindern, Jugendlichen sowie pflegebedürftigen Angehörigen erreichen können. Zudem werden Synergieeffekte nutzbar, weil die Mehrgenerationenhäuser bereits über die notwendige räumliche Ausstattung verfügen und vielfältige Unterstützungs- und Beratungsangebote anbieten.

Eine weitere Besonderheit im Land Brandenburg ist die Servicestelle der Familienzentren.

Wie deutlich sich dieses deutschlandweit einzigartige Modell bewährt, wurde im Rahmen einer Evaluation der Familienzentren nachgewiesen. Der Evaluationsbericht zeigt unter anderem, dass die Zielgruppe der einkommensschwachen Eltern – sogar während der Corona-Pandemie – erreicht und unterstützt werden konnte. Daraus abzuleitende Handlungsempfehlungen werden auf einem Fachtag am 7. Oktober 2021 mit der Fachöffentlichkeit diskutiert.

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Manche Familien mit knappen finanziellen Mitteln wissen nicht, dass Ihnen finanzielle Hilfen zustehen oder sie verzichten – vielleicht aus Scham - auf Leistungen wie Wohngeld, Kindergeldzuschlag oder Leistungen zur Bildung und Teilhabe. Das Problem hat die Initiative „Starke Familien – Starke Kinder, Runder Tisch gegen Kinderarmut“  aufgegriffen und entsprechende Handlungsempfehlungen gegeben. Auf dieser Grundlage beauftragte der Brandenburger Landtag die Landesregierung unter anderem damit, niedrigschwellige Unterstützungsangebote, sogenannte Familienzentren, zur Armutsbekämpfung aufzubauen.

Am 1. September 2019 startete das Landesprogramm zur Förderung von Familienzentren mit dem Ziel, die Lebenssituation der von Armut betroffenen Familien zu verbessern.

Das zentrale Ziel der Familienzentren ist, mehr Familien dabei zu unterstützen, die ihnen zustehenden finanziellen Leistungen in Anspruch zu nehmen. Den Eltern soll durch konkrete Hilfe, z.B. beim Ausfüllen der notwendigen Formulare, geholfen werden. Zugleich haben Familienzentren eine Lotsenfunktion. Sie vermitteln neben den eigenen Angeboten bei Bedarf an andere unterstützende Dienste und vernetzen sich mit den wichtigen Stellen vor Ort (z.B. zur Schuldner- oder Sozialberatung, zum Jobcenter, Jugendamt oder der Familienkasse).

Die Familienzentren sind im Land Brandenburg an bestehende Mehrgenerationenhäuser angebunden. Das ist anders als in anderen Bundesländern, in denen vor allem Kindertagesstätten zu Familienzentren ausgebaut wurden. Hintergrund für dieses Vorgehen war, dass Mehrgenerationenhäuser für alle Bürgerinnen und Bürger offen sind und damit auch Familien mit älteren Kindern, Jugendlichen sowie pflegebedürftigen Angehörigen erreichen können. Zudem werden Synergieeffekte nutzbar, weil die Mehrgenerationenhäuser bereits über die notwendige räumliche Ausstattung verfügen und vielfältige Unterstützungs- und Beratungsangebote anbieten.

Eine weitere Besonderheit im Land Brandenburg ist die Servicestelle der Familienzentren.

Wie deutlich sich dieses deutschlandweit einzigartige Modell bewährt, wurde im Rahmen einer Evaluation der Familienzentren nachgewiesen. Der Evaluationsbericht zeigt unter anderem, dass die Zielgruppe der einkommensschwachen Eltern – sogar während der Corona-Pandemie – erreicht und unterstützt werden konnte. Daraus abzuleitende Handlungsempfehlungen werden auf einem Fachtag am 7. Oktober 2021 mit der Fachöffentlichkeit diskutiert.