30.08.2019

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Abteilungsleiter Thomas Barta in den Ruhestand verabschiedet

Krankenhausplaner der ersten Stunde


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Krankenhausplaner der ersten Stunde: Abteilungsleiter Thomas Barta in den Ruhestand verabschiedet (30.08.2019)

Ministerialdirigent Thomas Barta wurde heute in Potsdam von Gesundheitsstaatssekretär Andreas Büttner in den Ruhestand verabschiedet. Der Jurist arbeitete 28 Jahre in den für Gesundheit zuständigen Ministerien des Landes Brandenburg, seit Juni 2008 leitete er dort die Abteilung Gesundheit. Büttner dankte ihm im Rahmen einer Fachveranstaltung zu „30 Jahre Gesundheitspolitik in Brandenburg“ auch im Namen der erkrankten Ministerin herzlich für seine wertvollen Dienste: „Die Brandenburger Gesundheitspolitik ist eng mit Ihrem Namen verknüpft. Sie haben unsere Krankenhauslandschaft maßgeblich mitgestaltet und in einem äußerst komplexen Politikfeld mit vielen starken Akteuren stets verlässlich und kompetent immer wieder Wege für zukunftsweisende Entscheidungen geebnet. Das Land Brandenburg hat Ihnen sehr viel zu verdanken!“ Büttner wünschte ihm und seiner Familie für den neuen Lebensabschnitt alles Gute – und ganz viel Gesundheit.

Thomas Barta, 1955 in Dortmund geboren, arbeitete zunächst bei der Deutschen Krankenhausgesellschaft und übernahm nach der Wende die Aufgabe, in den fünf ostdeutschen Bundesländer Landeskrankenhausgesellschaften aufzubauen. So lernte ihn Brandenburgs erste Gesundheitsministerin Regine Hildebrandt kennen, die ihn nach Potsdam holte. Herr Barta wurde im April 1991 Leiter des Referates „Krankenhäuser, Stationäre Rehabilitation, Kur- und Bäderwesen“. Von 2000 bis 2004 und von 2006 bis 2008 leitete er die Ministerbüros von Alwin Ziel, Günter Baaske und Dagmar Ziegler, zwischendurch leitete er eine Stabsstelle für strategisches Controlling und Sonderaufgaben. Im Juni 2008 wurde ihm die Leitung der Gesundheitsabteilung übertragen.

Büttner: „Thomas Barta war für Brandenburg ein Glücksfall. Als Krankenhausplaner der ersten Stunde hat er hochkompetent und umsichtig die riesige Aufgabe der Neustrukturierung der Krankenhauslandschaft gestemmt. Kenntnisreich, zusammenführend, bescheiden, mit einem feinen Gespür für Menschen, unterschiedliche Interessen und einem tiefen Verständnis für den sozialen Auftrag, dem die Organisation der stationären gesundheitlichen Versorgung zu dienen hat. Sie haben maßgeblichen Anteil daran, dass wir heute in allen Teilen des Landes eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung haben. Dafür möchte ich Ihnen in aller Form meine Hochachtung aussprechen. Dieser Abschied fällt sehr schwer. An eine ‚Gesundheit ohne Herrn Barta‘ wird man sich erst gewöhnen müssen.“

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