30.04.2020

| 178/2020

Gesundheitsministerin Nonnemacher fordert allgemeinverbindlichen Tarifvertrag in der Pflege

Tag der Arbeit am 1. Mai

Vor dem Tag der Arbeit fordert Brandenburgs Sozial- und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag in der Pflege:

„Die Beschäftigten in den Krankenhäusern, stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten verdienen nicht nur einmalige Wertschätzungen in der Corona-Krise, sie haben auch ein Recht auf gute Arbeitsbedingungen und angemessene Vergütung für ihre verantwortungsvolle, oft auch belastende Arbeit. Seit vielen Jahren schon wird in Deutschland über einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag für Pflegekräfte nur diskutiert. Pflegekräfte müssen endlich von besserer Bezahlung profitieren. Und zwar dauerhaft. Höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen erreicht man nur über eine Tarifvereinbarung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

Pflegekräfte leisten jeden Tag rund um die Uhr einen wichtigen Dienst für die Gesellschaft. Das ist psychisch und physisch eine äußerst anspruchsvolle Arbeit. Die Corona-Pandemie führt jetzt der ganzen Öffentlichkeit eindringlich vor Augen, wie wichtig die Versorgung von kranken und pflegebedürftigen Menschen ist. Trotzdem verdienen sie im Vergleich zu technischen Berufen immer noch deutlich weniger.

In unser immer älter werdenden Gesellschaft brauchen wir in den kommenden Jahren mehr Menschen, die bereit sind, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen. Die Gehälter der Pflegekräfte müssen auch mit Blick auf die Fachkräftegewinnung steigen. Entscheidend für die Fachkräftesicherung sind natürlich auch attraktive Arbeitsbedingungen in Pflegeeinrichtungen.“

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