24.07.2020

| 335/2020

Gesundheits- und Sozialministerin Nonnemacher auf Kreisreise in der Uckermark

Gesundheits- und Sozialministerin Ursula Nonnemacher hat heute den Landkreis Uckermark besucht. Stationen ihrer Kreisreise waren in Angermünde die Fachklinik Wolletzee sowie in Templin das Sana-Krankenhaus und das Multikulturelle Centrum. Außerdem traf sie sich mit Landrätin Karina Dörk zu einem Arbeitsgespräch.

In der Fachklinik Wolletzsee eröffnet die Ministerin einen neuen robotergestützten Gangtrainer. Mit diesem Gerät werden Kraft, Koordination und Ausdauer von Patientinnen und Patienten, die sich nach Schlaganfällen oder anderen neurologischen Leiden erholen, gezielt trainiert. „Diese technischen Innovationen sind wirklich beeindruckend und verhelfen Rehabilitanden ideal zu mehr Eigenständigkeit. Diese Möglichkeiten sind für eine Rehabilitationsklinik nicht alltäglich und werten den Gesundheitsstandort enorm auf“, lobte Nonnemacher.

In Templin besuchte Nonnemacher das SANA-Krankenhaus, das sich mitten im Umbau zu einem Ambulant-Stationären Zentrum (ASZ) befindet, und informierte sich zum Stand der Neuausrichtung der Kinder- und Jugendmedizin als Bestandteil im zukünftigen ASZ. Zusätzlich zum Umbauvorhaben wurden und werden in Templin und der Umgebung neue medizinische Versorgungsformen im Rahmen des Projektes IGiB StimMT (Innovative Gesundheitsversorgung in Brandenburg - Strukturmigration im Mittelbereich Templin) entwickelt. Diese Projektidee ist seit den Anfängen im Jahr 2017 weitreichend umgesetzt und konkret für alle Beteiligten – vom Patienten über Ärzte bis zu den Projektunterstützern – fassbar. Gemeinsam haben ambulant und stationär tätige Ärzte sowie zahlreiche Partner aus medizinischen und nicht-medizinischen Bereichen in Templin Neues geschaffen. „Das ist ein überregional viel beachtetes Leuchtturmprojekt. Sie haben bewiesen, dass ambulant-stationäre Versorgung auch die wohnortnahe Versorgung sichert und sogar verbessert. Ein gutes Beispiel dafür ist die Neuausrichtung der Kinder- und Jugendmedizin, an der die IGiB StimMT gGmbH und das SANA-Krankenhaus Templin zusammengearbeitet haben", so Nonnemacher. Der Geschäftsführer der IGiB StimMT gGmbH, Lutz O. Freiberg, fasst das Erreichte zusammen: „In der Kombination aus niedergelassenen Ärzten und einem zusätzlichen ambulanten Versorgungsauftrag im neuen Ambulant Stationären Zentrum (ASZ) sowie der hier etablierten Decision Unit (Überwachungseinheit) für Akutpatienten und der Möglichkeit von Telekonsil mit umliegenden Fachkliniken, sind neue Strukturen in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen entstanden. Diese bewähren sich seit nunmehr sieben Monaten in der Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung im Mittelbereich Templin."

Anschließend besuchte Sozialministerin Nonnemacher gemeinsam mit der Landesintegrationsbeauftragten Doris Lemmermeier das Multikulturelle Centrum Templin und machte sich ein Bild vom „Leuchtturm der Integration“, einem Projekt des Wohlfahrtsverbandes Die Johanniter, welches die Bundesgeschäftsstelle gemeinsam mit dem Regionalverband Nordbrandenburg fördert. „Das ist ein wertvolles Projekt, dass hier im ländlichen Raum die Integration sehr gut fördert. Solche Begegnungszentren ermöglichen es, dass sich Menschen kennenlernen, gemeinsam Sprachbarrieren überwinden und sich mit ihren Interessen und Fähigkeiten gegenseitig unterstützen. Nur so kann Integration gelingen“, so Nonnemacher.

Ident-Nr
335/2020
Datum
24.07.2020
Rubrik
Gesundheit , Soziales
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24.07.2020
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