22.04.2020

| 163/2020

Coronavirus: Insgesamt 2.503 bestätigte COVID-19-Fälle in Brandenburg statistisch erfasst

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 46 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 2.503 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 22.04.2020, 08:00 Uhr). Aktuell sind 239 Personen in stationärer Behandlung, davon werden 28 intensivmedizinisch beatmet.

In Brandenburg gelten laut LAVG-Berechnungen circa 1.490 Menschen (+110 im Vergleich zum Vortag) als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019. Bei der Berechnung dieser Zahl wird davon ausgegangen, dass alle ambulanten COVID-19-Fälle in häuslicher Quarantäne, die 14 Tage nach der Meldung des positiven Befundes symptomfrei sind, als genesen gelten. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht.

Landkreis / kreisfreie Stadt

Neue bestätigte Fälle im 24-h-Vergleich

Zahl bestätigter Fälle

ambulant + stationär kumulativ ab 10. Kalenderwoche

Stand: 22.04., 08:00 Uhr

Inzidenz

Bestätigte Fälle je 100.000 Einwohner

Sterbefälle

Wohnortprinzip

Barnim

+20

321

175,6

17

Brandenburg a. d. Havel

+2

51

70,7

0

Cottbus

0

39

38,9

0

Dahme-Spreewald

0

161

95,2

4

Elbe-Elster

+1

73

71,1

2

Frankfurt (Oder)

0

23

39,7

0

Havelland

+4

147

90,8

5

Märkisch-Oderland

0

158

81,3

2

Oberhavel

+7

202

95,6

6

Oberspreewald-Lausitz

0

40

36,2

2

Oder-Spree

+5

110

61,6

1

Ostprignitz-Ruppin

+1

44

44,4

1

Potsdam

0

535

300,4

35

Potsdam-Mittelmark

+4

379

176,6

23

Prignitz

0

23

30,1

0

Spree-Neiße

+1

54

47,2

0

Teltow-Fläming

+1

111

66,0

5

Uckermark

0

32

26,8

1

Brandenburg gesamt

+46

2.503

99,6

104

 

Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem der Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.

Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Kreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Corona-Lage im Land ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind daher unvermeidbar.

 

Hinweis zu den täglichen Meldungen:
Seit dem 20. April 2020 versendet die MSGIV-Pressestelle zu den aktuellen Corona-Zahlen für das Land Brandenburg nur einmal täglich eine Pressemitteilung.

Kontakt

Pressestelle

Organisation:
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
Abteilung:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ansprechpartner:
E-Mail:
presse@­msgiv.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-5044
Fax:
+49 331 866-5049

Pressesprecher

Ansprechpartner:
Gabriel Hesse
E-Mail:
presse@­msgiv.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-5040