18.05.2016

| 074/2016

Sozialministerin Golze und Sozialstaatssekretärin Hartwig-Tiedt mit pflegepolitischer Tour im Landkreis Barnim und in Potsdam

Sozialministerin Diana Golze und Sozialstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt setzen heute ihre pflegepolitische Tour im Rahmen der Brandenburger Pflegeoffensive fort. Diana Golze ist im Landkreis Barnim und Almuth Hartwig-Tiedt  in Potsdam unterwegs. Sie besuchen Einrichtungen, Projekten und Initiativen der Pflege und sprechen mit Verantwortlichen darüber, wie die zukünftige Pflege vor Ort gestaltet werden kann.

Diana Golze besucht den Pflegestützpunkt Barnim in Eberswalde, besichtigt die Tagespflege der VIVATAS in Eberswalde mit dem Projekt einer Kita und ist am Nachmittag im Pflegeheim „Wohnen am Weinberg“ in Bernau zu Gast. Golze: „Auch im Landkreis Barnim hat die Anzahl der Pflegebedürftigen in den vergangenen Jahren zugenommen. Mir ist wichtig, dass Brandenburgerinnen und Brandenburger wohnortnah alt und auch gepflegt werden können. Dafür brauchen wir in den Kommunen alternsgerechte Strukturen und aktivierende Unterstützungsangebote. Die Pflege der Zukunft ist eine ‚Pflege im Quartier‘. Dieses Ziel unserer Pflegeoffensive kann das Land Brandenburg nur gemeinsam mit den Kommunen und den vielen anderen Akteurinnen und Akteuren in der Pflege erreichen.“

Sozialstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt wird nach einem Gespräch mit der Potsdamer Sozialbeigeordneten Elona Müller-Preinesberger die Kurzzeitpflegeeinrichtung „Bürgerstift City“ besuchen. Im Anschluss lernt sie das Projekt „PfiFf – Pflege in Familie fördern“ der AOK Nordost am Standort Klinikum Ernst-von-Bergmann kennen und besucht am Nachmittag die Demenz-WG des Vereins Lebenswert. Hartwig-Tiedt: „Das Projekt „PfiFf – Pflege in Familien fördern“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, die „Aufgabe Pflege“ gemeinsam anzugehen. Das Projekt richtet sich besonders an Angehörige von Pflegebedürftigen, bietet Pflegekurse direkt im Krankenhaus an und bei Bedarf auch individuelle Schulungen in der Häuslichkeit. Das Projekt arbeitet mit Pflegestützpunkten sowie dem Kompetenzzentrum Demenz und „Pflege in Not“ eng zusammen. Das ist beispielgebend.“

Sozialministerin Diana Golze startete die Brandenburger Pflegeoffensive im Oktober 2015. Damit leistet die Landesregierung mit zielgerichteten und nachhaltigen Maßnahmen einen Beitrag, die künftige Pflegeversorgung im Land Brandenburg zu sichern und die Politik des aktiven und gesunden Alterns fortzusetzen. Zu den bereits gestarteten Maßnahmen gehören das Modellprojekt „Fachstellen Altern und Pflege im Quartier“, das „Kompetenzzentrum Demenz für das Land Brandenburg“ sowie das Modellprojekt „Innovative Personaleinsatz- und Personalentwicklungskonzepte“.

Im Jahr 2013 lebten in Brandenburg knapp 135.000 Menschen, die 80 Jahre alt oder älter waren. Laut der Bevölkerungsprognose für das Land Brandenburg, die das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg im Jahr 2015 herausgegeben hat, wird diese Zahl bis 2040 um 117 Prozent auf über 292.000 Menschen steigen.

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Ident-Nr
074/2016
Datum
18.05.2016
Rubrik
Soziales
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074/2016
Datum
18.05.2016
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Soziales