10.10.2019

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Foto-Wanderausstellung „Verschraubt und Zugedremelt“ im Frauenministerium eröffnet


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Die Ausstellung "Verschraubt und Zugedremelt" ist bis zum 8. November 2019 im Frauenministerium zu sehen.

Handwerkliche Herausforderungen selbstbewusst meistern: Das Frauenzentrum Cottbus e.V. und dessen Mädchentreff „MiA – Mädchen in Aktion“ hat im Zuge der eigenen offenen Werkstatt und zahlreichen Kursangeboten Mädchen und jungen Frauen ermöglicht, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Handwerk, Technik und Medienarbeit besser kennenzulernen. Daraus entstand die Foto-Wanderausstellung „Verschraubt und Zugedremelt“. Die Bilder zeigen Teilnehmerinnen beim Anpacken und Handwerkern. Frauenministerin Susanna Karawanskij hat die Ausstellung heute – einem Tag vor dem Weltmädchentag (11.10.) – im Frauenministerium in Potsdam eröffnet. Die Ausstellung ist hier bis zum 8. November zu sehen. Das Projekt wurde mit 11.500 Euro aus Mitteln des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms des Landes Brandenburg gefördert.

Frauenministerin Karawanskij: „Mädchen und junge Frauen sind selbstverständlich kreativ und handwerklich talentiert. Das müssen wir nicht beweisen! Aber trotzdem sind Frauen im Handwerk immer noch deutlich unterrepräsentiert. Ein Grund sind veraltete Rollenbilder, die sich hartnäckig in den Köpfen halten. Das müssen und das wollen wir durchbrechen, um Mädchen und jungen Frauen mehr Freiheiten und mehr Selbstbestimmung zu ermöglichen. Die Foto-Ausstellung spricht vor allem Mädchen und junge Frauen an. Sie sollen ermutigt werden, sich frei für ihren Traumberuf zu entscheiden, und sich ganz nach ihren eignen Interessen zu entfalten. Die Fotos zeigen: Mädchen und jungen Frauen ist alles zuzutrauen! Und wir brauchen ihre Talente in allen Lebens- und Arbeitsbereichen.“

Die Ausstellung zeigt auf über einem Dutzend Bildern den Ideenreichtum, die Talente und die Einzigartigkeit von Mädchen und jungen Frauen in Momentaufnahmen aus den Bereichen Handwerk, Technik und Handarbeit. Die Aufnahmen sollen zum Anpacken und Handwerkern ermutigen, denn Mädchen und junge Frauen überzeugen durch ihre Vielfalt, Einzigartigkeit und Talente.

Schon seit 1994 gibt es im Frauenzentrum Cottbus das Projekt „MiA – Mädchen in Aktion“. Mädchen und junge Frauen zwischen sechs und 27 Jahren verbringen dort eine gute Zeit, reden, tanzen, treiben Sport, musizieren gemeinsam und können sich kreativ ausprobieren. Anliegen der täglichen Arbeit ist es, Mädchen und jungen Frauen für ein aktives und selbstbestimmtes Leben stark zu machen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Stärkung ihres Selbstbewusstseins, der Ausbau und die aktive Unterstützung ihrer Fertig- und Fähigkeiten und die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe an kreativen, künstlerischen, medialen und alltäglichen Bildungsprozessen.

Am 11. Oktober findet der Weltmädchentag statt, mit dem auf Initiative der Vereinten Nationen jedes Jahr auf die Rechte von Mädchen aufmerksam gemacht wird.

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