06.06.2019

| 087/2019

Nächster Schritt in Richtung Impfpflicht gegen Masern

Die Gesundheitsminister aller Bundesländer haben sich heute auf ihrer Konferenz in Leipzig einmütig für einen Antrag aus Hamburg ausgesprochen, der die „Steigerung der Impfquoten gegen Masern“ beinhaltet.

Brandenburgs Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij, die an der Konferenz teilnimmt, freute sich über das Ergebnis der Abstimmung, zeige dies doch, dass alle Minister*innen die Gefahr einer Maserninfektion ernst nehmen. „Wichtig ist mir, dass bis auf drei Enthaltungen alle anderen Kolleg*innen sich dafür einsetzen, dass der Bund sich im Rahmen der Umsetzung des geplanten Masernschutzgesetzes an der Finanzierung der Kosten, insbesondere für den Öffentlichen Gesundheitsdienst, beteiligt. Die Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) haben wir in Brandenburg besonders im Blick.“

Des Weiteren ist der Ministerin eine gezielte begleitende Öffentlichkeitsarbeit zu Impfungen, als wichtige Präventionsmaßnahme zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten, durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wichtig.

Das Land Brandenburg wird das parlamentarischen Verfahren zum Gesetzentwurf des Masernschutzgesetzes weiter aufgeschlossen und kritisch begleiten.

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