02.03.2020

| 028/2020

30. Brandenburgische Frauenwoche startet

Motto: „Zurück in die Zukunft“ – Vom 4. bis zum 22. März landesweit rund 200 Veranstaltungen

Sie ist deutschlandweit einmalig: Die Brandenburgische Frauenwoche. Zu ihrem 30-jährigen Jubiläum lautet das Motto „Zurück in die Zukunft“. Los geht es mit der Auftaktveranstaltung am 4. März in Potsdam. Bis zum 22. März folgen rund 200 Veranstaltungen im ganzen Land. Das Angebot reicht von Diskussionsrunden und Lesungen, Fachtagungen und Workshops über Sportveranstaltungen, Kunstausstellungen, Theateraufführungen bis hin zu interkulturellen Aktionen. Einen Veranstaltungskalender mit allen Terminen gibt es im Internet unter https://www.frauenpolitischer-rat.de/brandenburgische-frauenwoche/. Koordiniert wird die Frauenwoche vom Frauenpolitischen Rat Land Brandenburg e.V., das Frauenministerium unterstützt lokale Veranstaltungen auch in diesem Jahr wieder mit insgesamt bis zu 50.000 Euro.

Frauenministerin Ursula Nonnemacher: „Die Brandenburgische Frauenwoche ist eine echte Erfolgsgeschichte und ein Aushängeschild unseres Landes. Sie bietet der breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich mit aktuellen Frauen- und Gleichstellungsthemen auseinanderzusetzen. Das ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ganz wichtig. In der Gleichstellungspolitik haben wir in den vergangenen 30 Jahren sehr viel erreicht, aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Noch immer werden Frauen und Mädchen in vielen Lebensbereichen benachteiligt. Sogenannte Frauenberufe werden noch immer schlechter bezahlt und bieten geringere Aufstiegschancen. In Führungspositionen – ob in der Wirtschaft, Wissenschaft oder Politik – sind Frauen noch immer deutlich unterrepräsentiert. Und noch immer sind es vor allem Frauen, die unentgeltlich die Kinder versorgen, die Hausarbeit leisten und Angehörige pflegen.“

Verena Letsch vom Frauenpolitischen Rat Land Brandenburg e.V.: „Mit dem Motto ‚Zurück in die Zukunft‘ wollen wir beim 30-jährigen Jubiläum der Brandenburgischen Frauenwoche die Erfolge der frauenbewegten Aktivist*innen aus den letzten 30 Jahren feiern, und nach ihren Erfahrungen fragen. Auf den vielen Veranstaltungen in allen Regionen Brandenburgs wird diskutiert werden, wo die Frauen nach der Wende starteten, was sie wollten, und was aus ihren Visionen wurde. Gleichzeitig schauen wir vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen in die Zukunft und stellen die Frage: Wie soll die Gesellschaft aussehen, in der wir leben wollen? Die Frauenwoche, zu der ausdrücklich auch Jungen und Männer eingeladen sind, bietet in ganz unterschiedlichen Formaten die Möglichkeit, auch mal utopisch zu sein.“

Die landesweite Auftaktveranstaltung der 30. Brandenburgischen Frauenwoche findet am 4. März in Potsdam im Treffpunkt Freizeit statt. Sie wird unter anderem von Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke, Frauenministerin Ursula Nonnemacher und Martina Trauth, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Potsdam, eröffnet.

Das Frauenministerium lädt im Rahmen der Frauenwoche wieder zum Frauentagskino ein. Am 6. März wird im Potsdamer Kino Thalia der Film „Die Frau des Nobelpreisträgers“ gezeigt. Anmeldungen sind nicht mehr möglich, die 349 Plätze sind bereits alle vergeben.

Ident-Nr
028/2020
Datum
02.03.2020
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