Geflüchtete Frauen in Brandenburg

Fast die Hälfte der Geflüchteten in Brandenburg sind Frauen und Mädchen. Ihre Situation unterscheidet sich häufig von der männlicher Geflüchteter: fast alle haben Gewalt erfahren, sie sind häufiger Analphabeten und tragen häufiger Verantwortung für Kinder oder Ältere.

Um ihre Integration zu befördern, müssen ihre Bedarfe und Interessen berücksichtigt werden. Dafür ist es wichtig, die geflüchteten Frauen anzuhören, Empowerment zu fördern und ihre Vernetzung zu stärken.

Fast die Hälfte der Geflüchteten in Brandenburg sind Frauen und Mädchen. Ihre Situation unterscheidet sich häufig von der männlicher Geflüchteter: fast alle haben Gewalt erfahren, sie sind häufiger Analphabeten und tragen häufiger Verantwortung für Kinder oder Ältere.

Um ihre Integration zu befördern, müssen ihre Bedarfe und Interessen berücksichtigt werden. Dafür ist es wichtig, die geflüchteten Frauen anzuhören, Empowerment zu fördern und ihre Vernetzung zu stärken.


Landesintegrationsbeirat: Arbeitsgruppe „Geflüchtete Frauen in Brandenburg“

Die Arbeitsgruppe Geflüchtete Frauen in Brandenburg wurde im Oktober 2015 auf Initiative der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg und der Landesgleichstellungsbeauftragten ins Leben gerufen. Sie tagt alle acht Wochen in Potsdam. Im Zentrum der Arbeit stehen Informationsaustausch und Informationsgewinnung sowie die verschiedenen Aspekte der Situation von geflüchteten Frauen in Brandenburg.

Die Arbeitsgruppe bearbeitet Themenschwerpunkte und entwickelt Initiativen, um die Integration geflüchteter Frauen in Brandenburg zu befördern. Organisationen und Projekte aus ganz Brandenburg nutzen die Tagungen zum Austausch von best practice.

Die Arbeitsgruppe Geflüchtete Frauen in Brandenburg wurde im Oktober 2015 auf Initiative der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg und der Landesgleichstellungsbeauftragten ins Leben gerufen. Sie tagt alle acht Wochen in Potsdam. Im Zentrum der Arbeit stehen Informationsaustausch und Informationsgewinnung sowie die verschiedenen Aspekte der Situation von geflüchteten Frauen in Brandenburg.

Die Arbeitsgruppe bearbeitet Themenschwerpunkte und entwickelt Initiativen, um die Integration geflüchteter Frauen in Brandenburg zu befördern. Organisationen und Projekte aus ganz Brandenburg nutzen die Tagungen zum Austausch von best practice.


Konferenz geflüchteter Frauen in Brandenburg „Unsere Stimme zählt!“

Am 1. Dezember 2018 fand in der Staatskanzlei in Potsdam die bislang bundesweit einmalige Konferenz von und für geflüchtete Frauen in Brandenburg statt. Die Konferenz war ein Ergebnis der Arbeitsgruppe „Geflüchtete Frauen in Brandenburg” und wurde gemeinsam mit einer Gruppe geflüchteter Frauen konzipiert und vorbereitet und aus Mitteln des Bündnisses für Brandenburg finanziert.

Rund 200 geflüchtete Frauen aus ganz Brandenburg kamen nach Potsdam, um sich auszutauschen und gemeinsame Anliegen zu formulieren. Sie diskutierten kultur- und sprachenübergreifend über Themen, die alle bewegen: Ausbildung und Arbeit, Gesundheit, Kinder und Familie sowie die Stellung der Frau in der Gesellschaft.

Die Teilnehmerinnen der Konferenz möchten die Gesellschaft mitgestalten und eigene Ressourcen einbringen. Ihre gemeinsamen Anliegen haben sie in einer Resolution dargelegt, die sie an die Landesregierung und den Landtag richten. Diese wurde am 4. Dezember 2018 der Präsidentin des Landtags Brandenburg übergeben.

Am 1. Dezember 2018 fand in der Staatskanzlei in Potsdam die bislang bundesweit einmalige Konferenz von und für geflüchtete Frauen in Brandenburg statt. Die Konferenz war ein Ergebnis der Arbeitsgruppe „Geflüchtete Frauen in Brandenburg” und wurde gemeinsam mit einer Gruppe geflüchteter Frauen konzipiert und vorbereitet und aus Mitteln des Bündnisses für Brandenburg finanziert.

Rund 200 geflüchtete Frauen aus ganz Brandenburg kamen nach Potsdam, um sich auszutauschen und gemeinsame Anliegen zu formulieren. Sie diskutierten kultur- und sprachenübergreifend über Themen, die alle bewegen: Ausbildung und Arbeit, Gesundheit, Kinder und Familie sowie die Stellung der Frau in der Gesellschaft.

Die Teilnehmerinnen der Konferenz möchten die Gesellschaft mitgestalten und eigene Ressourcen einbringen. Ihre gemeinsamen Anliegen haben sie in einer Resolution dargelegt, die sie an die Landesregierung und den Landtag richten. Diese wurde am 4. Dezember 2018 der Präsidentin des Landtags Brandenburg übergeben.


Förderprogramm „Spezifische Angebote zur Integration von Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund“

Die Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg und die Landesgleichstellungsbeauftragte verfügen über ein gemeinsames Förderprogramm für Projekte zur Integration von Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund in Höhe von 80.000 Euro jährlich. Gefördert werden Projekte und Einzelmaßnahmen freier gemeinnütziger Träger.

Das Förderprogramm soll dem besonderen Unterstützungsbedarf geflüchteter Frauen begegnen und stößt auf großes Interesse. Gefördert wurden bislang unter anderem Projekte zur Qualifizierung, zum Empowerment, Kreativangebote, Workshops, sportliche Aktivitäten wie Schwimm- oder Fahrradkurse, kulturelle Angebote wie Theater und Tanz, aber auch die Durchführung von Angeboten im Gesundheitsbereich.

Hier finden Sie das Antragsformular sowie Hinweise zur Antragstellung:

Die Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg und die Landesgleichstellungsbeauftragte verfügen über ein gemeinsames Förderprogramm für Projekte zur Integration von Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund in Höhe von 80.000 Euro jährlich. Gefördert werden Projekte und Einzelmaßnahmen freier gemeinnütziger Träger.

Das Förderprogramm soll dem besonderen Unterstützungsbedarf geflüchteter Frauen begegnen und stößt auf großes Interesse. Gefördert wurden bislang unter anderem Projekte zur Qualifizierung, zum Empowerment, Kreativangebote, Workshops, sportliche Aktivitäten wie Schwimm- oder Fahrradkurse, kulturelle Angebote wie Theater und Tanz, aber auch die Durchführung von Angeboten im Gesundheitsbereich.

Hier finden Sie das Antragsformular sowie Hinweise zur Antragstellung:


LSBTIQ*-Geflüchtete in Brandenburg

Eine zeitgemäße Asyl- und Flüchtlingspolitik berücksichtigt neben der besonderen Situation von geflüchteten Frauen und Kindern auch LSBTIQ* (lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, intersexuelle und queere)-Geflüchtete. Diesen besonders gefährdeten Gruppen wird auch im Landesintegrationskonzept – nicht nur bezüglich Gewaltprävention und Gewaltschutz – ein besonderes Augenmerk gewidmet.

Den meisten LSBTIQ*-Geflüchteten fällt es aufgrund der massiven Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen, die sie in ihren Herkunftsländern, aber auch während der Flucht und teilweise noch in den Aufnahmeeinrichtungen durch Mitgeflüchtete erfahren (haben), schwer, ihre sexuelle Orientierung bzw. ihre Identität preiszugeben, Hilfe zu suchen und ihre Rechte einzufordern.

Das Land Brandenburg fördert daher verschiedene Unterstützungsangebote für LSBTIQ*-Geflüchtete mit dem Ziel über die spezielle Situation von LSBTIQ*- Geflüchteten aufzuklären, sowie kompetente Beratungsstrukturen und ehrenamtliche Unterstützungsstrukturen aufzubauen, wie zum Beispiel das Projekt „Queer Haven“, ein Netzwerk für queere Geflüchtete im Land Brandenburg.

Eine zeitgemäße Asyl- und Flüchtlingspolitik berücksichtigt neben der besonderen Situation von geflüchteten Frauen und Kindern auch LSBTIQ* (lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, intersexuelle und queere)-Geflüchtete. Diesen besonders gefährdeten Gruppen wird auch im Landesintegrationskonzept – nicht nur bezüglich Gewaltprävention und Gewaltschutz – ein besonderes Augenmerk gewidmet.

Den meisten LSBTIQ*-Geflüchteten fällt es aufgrund der massiven Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen, die sie in ihren Herkunftsländern, aber auch während der Flucht und teilweise noch in den Aufnahmeeinrichtungen durch Mitgeflüchtete erfahren (haben), schwer, ihre sexuelle Orientierung bzw. ihre Identität preiszugeben, Hilfe zu suchen und ihre Rechte einzufordern.

Das Land Brandenburg fördert daher verschiedene Unterstützungsangebote für LSBTIQ*-Geflüchtete mit dem Ziel über die spezielle Situation von LSBTIQ*- Geflüchteten aufzuklären, sowie kompetente Beratungsstrukturen und ehrenamtliche Unterstützungsstrukturen aufzubauen, wie zum Beispiel das Projekt „Queer Haven“, ein Netzwerk für queere Geflüchtete im Land Brandenburg.



Kontakt

Ansprechpartner:
N. N.
Position:
Landesbeauftragte für die Gleichstellung von Frauen und Männern des Landes Brandenburg
E-Mail:
landesgleichstellungsbeauftragte@­masgf.brandenburg.de
Telefon:
+49 331 866-5012
Broschüre: 100 Jahre später - Wege zu Parität in Brandenburg

Titel 100 Jahre später