Fragen und Antworten zum Thema "Wirtschaft"

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  • Wie reagiere ich bei einem Verdachtsfall im Unternehmen oder bei infizierten Beschäftigten?

    Treten bei Beschäftigten in Ihrem Betrieb Symptome einer Covid-19-Erkrankung auf, sollten Sie sich unmittelbar an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Zur Meldung verpflichtet ist allerdings nur ein bestimmter, in § 8 Infektionsschutzgesetz definierter Personenkreis. Die Kontaktdaten der Gesundheitsämter können Sie beispielsweise über eine Datenbank des Robert-Koch-Instituts abfragen. Das Gesundheitsamt ist dann sowohl für den Meldeweg als auch für die Verhängung von weiteren Maßnahmen zuständig. Zudem informiert die Behörde Sie unter anderem darüber, wie Sie sich zu verhalten haben.

    Infizierte werden in der Regel vom Gesundheitsamt zu ihren Kontakten in den vergangenen Tagen und zu Symptomen befragt, sie werden namentlich registriert und gegebenenfalls Labortests unterzogen. Hier sollten unbedingt Sie mit dem Amt kooperieren. Für Kontaktpersonen, die Symptome aufweisen, aber nicht schwer krank sind, kann das Gesundheitsamt eine Heim-Quarantäne anordnen.

    Treten bei Beschäftigten in Ihrem Betrieb Symptome einer Covid-19-Erkrankung auf, sollten Sie sich unmittelbar an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Zur Meldung verpflichtet ist allerdings nur ein bestimmter, in § 8 Infektionsschutzgesetz definierter Personenkreis. Die Kontaktdaten der Gesundheitsämter können Sie beispielsweise über eine Datenbank des Robert-Koch-Instituts abfragen. Das Gesundheitsamt ist dann sowohl für den Meldeweg als auch für die Verhängung von weiteren Maßnahmen zuständig. Zudem informiert die Behörde Sie unter anderem darüber, wie Sie sich zu verhalten haben.

    Infizierte werden in der Regel vom Gesundheitsamt zu ihren Kontakten in den vergangenen Tagen und zu Symptomen befragt, sie werden namentlich registriert und gegebenenfalls Labortests unterzogen. Hier sollten unbedingt Sie mit dem Amt kooperieren. Für Kontaktpersonen, die Symptome aufweisen, aber nicht schwer krank sind, kann das Gesundheitsamt eine Heim-Quarantäne anordnen.

  • Wer zahlt das Arbeitsentgelt, wenn Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt werden?

    Das Gesundheitsamt kann nach § 29 und § 30 Infektionsschutzgesetz Menschen unter Quarantäne stellen. Wenn der Betroffene krank ist, gelten die Regeln für eine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Diejenigen, die ohne Krankheit vorsorglich unter Quarantäne stehen, haben per Gesetz einen Anspruch auf Verdienstausfall in Höhe ihres Nettoeentgeltes. Den übernimmt zunächst der Arbeitgeber; innerhalb von drei Monaten kann er nach § 56 Infektionsschutzgesetz einen Antrag auf Erstattung der ausgezahlten Beträge stellen.

    Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit

    Das Gesundheitsamt kann nach § 29 und § 30 Infektionsschutzgesetz Menschen unter Quarantäne stellen. Wenn der Betroffene krank ist, gelten die Regeln für eine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Diejenigen, die ohne Krankheit vorsorglich unter Quarantäne stehen, haben per Gesetz einen Anspruch auf Verdienstausfall in Höhe ihres Nettoeentgeltes. Den übernimmt zunächst der Arbeitgeber; innerhalb von drei Monaten kann er nach § 56 Infektionsschutzgesetz einen Antrag auf Erstattung der ausgezahlten Beträge stellen.

    Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit

  • Welche konkreten Schritte unternimmt das für Wirtschaft zuständige Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie aktuell?

    Das MWAE hat einen telefonischen Infoservice eingerichtet. Unter folgenden Rufnummern können Brandenburger Unternehmen ihre Fragen stellen:

    • 0331 866 1887
    • 0331 866 1888
    • 0331 866 1889

    Des Weiteren können Sie sich auch an den Telefonservice der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) wenden unter 0331 730 61 222.

    Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB).

    Das MWAE hat einen telefonischen Infoservice eingerichtet. Unter folgenden Rufnummern können Brandenburger Unternehmen ihre Fragen stellen:

    • 0331 866 1887
    • 0331 866 1888
    • 0331 866 1889

    Des Weiteren können Sie sich auch an den Telefonservice der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) wenden unter 0331 730 61 222.

    Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB).

  • Welche Anlaufstellen gibt es für Unternehmen?

    Unternehmen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in akute betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können sich ab sofort an die Regionalcenter der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) wenden.

    Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt. Die WFBB Regionalcenter leiten die Informationen an eine Arbeitsgruppe weiter, die in kleinstem Kreis, ebenfalls unter absoluter Vertraulichkeit, Lösungsmöglichkeiten im Einzelfall prüft. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie leitet die Arbeitsgruppe. In ihr sind die Investitionsbank des Landes Brandenburg, die Bürgschaftsbank Brandenburg, die Wirtschaftsförderung Brandenburg sowie die Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH vertreten.

    Die Ansprechpartner in den Regionalcentern:

    Regionalcenter Nordwest-Brandenburg

    (Landkreise Havelland, Ostprignitz-Ruppiner, Prignitz) E-Mail: Reinhard.goehler@wfbb.de Telefon: 03391/775-211

    Regionalcenter Nordost-Brandenburg

    (Landkreise Oberhavel, Barnim, Uckermark) E-Mail: Heinz.roth@wfbb.de Telefon: 03334/818 77-10

    Regionalcenter Ost-Brandenburg

    (Landkreise Märkisch-Oderland, Oder-Spree und die Stadt Frankfurt/Oder) E-Mail: Christoph.ziemer@wfbb.de Telefon: 0335/283 960-11

     Regionalcenter Süd-Brandenburg

    (Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und die Stadt Cottbus) E-Mail: Torsten.maerksch@wfbb.de Telefon: 0355/784 22-14

    Regionalcenter Mitte/West-Brandenburg

    (Landkreise Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark sowie die Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel) E-Mail: Verena.klemz@wfbb.de Telefon: 0331/730 61-237

    Unternehmen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in akute betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können sich ab sofort an die Regionalcenter der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) wenden.

    Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt. Die WFBB Regionalcenter leiten die Informationen an eine Arbeitsgruppe weiter, die in kleinstem Kreis, ebenfalls unter absoluter Vertraulichkeit, Lösungsmöglichkeiten im Einzelfall prüft. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie leitet die Arbeitsgruppe. In ihr sind die Investitionsbank des Landes Brandenburg, die Bürgschaftsbank Brandenburg, die Wirtschaftsförderung Brandenburg sowie die Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH vertreten.

    Die Ansprechpartner in den Regionalcentern:

    Regionalcenter Nordwest-Brandenburg

    (Landkreise Havelland, Ostprignitz-Ruppiner, Prignitz) E-Mail: Reinhard.goehler@wfbb.de Telefon: 03391/775-211

    Regionalcenter Nordost-Brandenburg

    (Landkreise Oberhavel, Barnim, Uckermark) E-Mail: Heinz.roth@wfbb.de Telefon: 03334/818 77-10

    Regionalcenter Ost-Brandenburg

    (Landkreise Märkisch-Oderland, Oder-Spree und die Stadt Frankfurt/Oder) E-Mail: Christoph.ziemer@wfbb.de Telefon: 0335/283 960-11

     Regionalcenter Süd-Brandenburg

    (Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und die Stadt Cottbus) E-Mail: Torsten.maerksch@wfbb.de Telefon: 0355/784 22-14

    Regionalcenter Mitte/West-Brandenburg

    (Landkreise Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark sowie die Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel) E-Mail: Verena.klemz@wfbb.de Telefon: 0331/730 61-237

  • Welche Maßnahmen laufen bereits?

    Das Land Brandenburg legt ein Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler auf. Zuschüsse zwischen 9.000 und 60.000 Euro sind möglich. Die Anträge können ab 25. März um 9:00 Uhr über die ILB gestellt werden. Mehr Infos: Pressemitteilung zu Soforthilfeprogramm. Informationen dazu bekommen Sie auch unter: Tel: 0331 - 660 2211 oder beratung@ilb.de.

    Instrumente wie die Erleichterung des Kurzarbeitergeldes sind bereits auf Bundesebene beschlossen worden. Sie sollen nun auf Landesebene angepasst und gegebenenfalls aufgestockt werden, um Brandenburger Unternehmen und Beschäftigte zu unterstützen. Weitere Informationen zur Kurzarbeit bietet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter anderem mit diesem PDF-Dokument: "Mit Kurzarbeit gemeinsam Beschäftigung sichern".

    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie stellt weitere Haushaltsmittel für die ergänzende Gewährung von Darlehen zur Liquiditätssicherung von Unternehmen bereit.

    Das Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramm (KoSta) wird entsprechend des aktuellen Bedarfs angepasst und für nahezu alle Branchen geöffnet.

    Eine interne Arbeitsgruppe, die sich konkret um die Anfragen von Unternehmen kümmern soll, ist eingerichtet.

    Eine Übersicht über aktuelle Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie.

    Das Land Brandenburg legt ein Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler auf. Zuschüsse zwischen 9.000 und 60.000 Euro sind möglich. Die Anträge können ab 25. März um 9:00 Uhr über die ILB gestellt werden. Mehr Infos: Pressemitteilung zu Soforthilfeprogramm. Informationen dazu bekommen Sie auch unter: Tel: 0331 - 660 2211 oder beratung@ilb.de.

    Instrumente wie die Erleichterung des Kurzarbeitergeldes sind bereits auf Bundesebene beschlossen worden. Sie sollen nun auf Landesebene angepasst und gegebenenfalls aufgestockt werden, um Brandenburger Unternehmen und Beschäftigte zu unterstützen. Weitere Informationen zur Kurzarbeit bietet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter anderem mit diesem PDF-Dokument: "Mit Kurzarbeit gemeinsam Beschäftigung sichern".

    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie stellt weitere Haushaltsmittel für die ergänzende Gewährung von Darlehen zur Liquiditätssicherung von Unternehmen bereit.

    Das Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramm (KoSta) wird entsprechend des aktuellen Bedarfs angepasst und für nahezu alle Branchen geöffnet.

    Eine interne Arbeitsgruppe, die sich konkret um die Anfragen von Unternehmen kümmern soll, ist eingerichtet.

    Eine Übersicht über aktuelle Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie.

  • Kurzarbeitergeld - wer hilft?

    Für Unternehmen, die sich über Kurzarbeitergeld informieren möchten, Kurzarbeit anzeigen oder beantragen wollen, gelten folgende Informationen der Bundesagentur für Arbeit. Hier finden Sie auch einen Flyer zum Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit.

    Weitere Informationen zur Kurzarbeit bietet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter anderem mit diesem PDF-Dokument: "Mit Kurzarbeit gemeinsam Beschäftigung sichern". Außerdem finden Sie hier Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Kurzarbeitergeld.

    Für Unternehmen, die sich über Kurzarbeitergeld informieren möchten, Kurzarbeit anzeigen oder beantragen wollen, gelten folgende Informationen der Bundesagentur für Arbeit. Hier finden Sie auch einen Flyer zum Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit.

    Weitere Informationen zur Kurzarbeit bietet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter anderem mit diesem PDF-Dokument: "Mit Kurzarbeit gemeinsam Beschäftigung sichern". Außerdem finden Sie hier Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Kurzarbeitergeld.

  • Welche Erleichterungen gibt es beim Kurzarbeitergeld?

    • Der Zugang zum Kurzarbeitergeld wird erleichtert:
      Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10 %
    • teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden
    • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer
    • vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit (BA)
    • Der Zugang zum Kurzarbeitergeld wird erleichtert:
      Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10 %
    • teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden
    • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer
    • vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit (BA)

  • Wie ist die Aufwandsentschädigung für polnische Pendler geregelt?

    Unternehmen, die polnische Grenzpendler beschäftigen, erhalten ab sofort eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 65 Euro pro Tag. Hinzu kommen 20 Euro täglich für jedes sich im Land Brandenburg aufhaltende Familienmitglied der Beschäftigten. Damit soll der durch den Aufenthalt entstehende Mehraufwand zum Beispiel für Unterbringung in Hotels oder Pensionen, Verpflegung oder sonstige Mehrkosten pauschal ausgeglichen werden.

    Die Auszahlung der Unterstützung wird durch die am Betriebssitz zuständigen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern an die Unternehmen erfolgen. Unternehmen wie insbesondere Einrichtungen des Gesundheitswesens und landwirtschaftliche Betriebe, die nicht Kammern angehören, erhalten die Unterstützung durch die regional zuständigen Industrie- und Handelskammern.

    Formulare, mit denen die Unternehmen bei der jeweiligen Kammer ihren Unterstützungsbedarf anzeigen, stehen in Kürze zur Verfügung.

    IHK Potsdam: https://www.ihk-potsdam.de/
    Adresse: Breite Straße 2 a-c
    14467 Potsdam
    Telefon: +49 331 2786-0

    IHK Ostbrandenburg: https://www.ihk-ostbrandenburg.de/
    Puschkinstraße 12 b
    15236 Frankfurt (Oder)
    Telefon: +49 335 5621-0

    IHK zu Cottbus // https://www.cottbus.ihk.de/
    Industrie- und Handelskammer zu Cottbus
    Goethestraße 1
    03046 Cottbus
    Telefon: +49 355 365-0

    Zuständige Handwerkskammern können gefunden werden mit Eingabe der Postleitzahl: https://www.handwerkskammer.de/

    Unternehmen, die polnische Grenzpendler beschäftigen, erhalten ab sofort eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 65 Euro pro Tag. Hinzu kommen 20 Euro täglich für jedes sich im Land Brandenburg aufhaltende Familienmitglied der Beschäftigten. Damit soll der durch den Aufenthalt entstehende Mehraufwand zum Beispiel für Unterbringung in Hotels oder Pensionen, Verpflegung oder sonstige Mehrkosten pauschal ausgeglichen werden.

    Die Auszahlung der Unterstützung wird durch die am Betriebssitz zuständigen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern an die Unternehmen erfolgen. Unternehmen wie insbesondere Einrichtungen des Gesundheitswesens und landwirtschaftliche Betriebe, die nicht Kammern angehören, erhalten die Unterstützung durch die regional zuständigen Industrie- und Handelskammern.

    Formulare, mit denen die Unternehmen bei der jeweiligen Kammer ihren Unterstützungsbedarf anzeigen, stehen in Kürze zur Verfügung.

    IHK Potsdam: https://www.ihk-potsdam.de/
    Adresse: Breite Straße 2 a-c
    14467 Potsdam
    Telefon: +49 331 2786-0

    IHK Ostbrandenburg: https://www.ihk-ostbrandenburg.de/
    Puschkinstraße 12 b
    15236 Frankfurt (Oder)
    Telefon: +49 335 5621-0

    IHK zu Cottbus // https://www.cottbus.ihk.de/
    Industrie- und Handelskammer zu Cottbus
    Goethestraße 1
    03046 Cottbus
    Telefon: +49 355 365-0

    Zuständige Handwerkskammern können gefunden werden mit Eingabe der Postleitzahl: https://www.handwerkskammer.de/

  • Warum ergreift die Landesregierung Maßnahmen für Beschäftigte und Unternehmen?

    Noch kann niemand die Tragweite beschreiben, mit der die Corona-Pandemie auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland einwirken wird, weil aussagekräftige Daten erst zu einem späteren Zeitpunkt vorliegen werden. Allerdings spüren viele Unternehmen bereits erste Auswirkungen. Bund und Länder treten dem mit einer entschlossenen Wirtschafts- und Finanzpolitik entgegen.

    Noch kann niemand die Tragweite beschreiben, mit der die Corona-Pandemie auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland einwirken wird, weil aussagekräftige Daten erst zu einem späteren Zeitpunkt vorliegen werden. Allerdings spüren viele Unternehmen bereits erste Auswirkungen. Bund und Länder treten dem mit einer entschlossenen Wirtschafts- und Finanzpolitik entgegen.

  • Können die Maßnahmen für Unternehmen überhaupt ausreichen?

    Es sind ausreichend Finanzmittel vorhanden, um einer Zuspitzung entgegenzuwirken. Diese Mittel werden jetzt eingesetzt. Die Landesregierung wird alle notwendigen Maßnahmen ergreifen. Mit präzisen, schnell wirkenden Sofortmaßnahmen wird auf die konjunkturelle Entwicklung durch das Corona-Virus reagiert. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den anderen Bundesländern, dem Bund sowie mit europäischen und internationalen Partnern.
    Neben den vom Bund angekündigten Liquiditätshilfen stehen im Landeshaushalt sofort Mittel von bis zu 6 Mio. € für die ergänzende Gewährung von Darlehen zur Liquiditätssicherung von Unternehmen über das Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramm (KoSta) bereit. Bei Bedarf werden weitere Mittel im notwendigen Umfang schnell verfügbar gemacht. Die Landesregierung wird entsprechend der weiteren Entwicklung der Corona-Epidemie und deren wirtschaftlicher Folgen alle Instrumente nutzen, um die Liquidität von betroffenen Unternehmen angemessen zu stützen.

    Es sind ausreichend Finanzmittel vorhanden, um einer Zuspitzung entgegenzuwirken. Diese Mittel werden jetzt eingesetzt. Die Landesregierung wird alle notwendigen Maßnahmen ergreifen. Mit präzisen, schnell wirkenden Sofortmaßnahmen wird auf die konjunkturelle Entwicklung durch das Corona-Virus reagiert. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den anderen Bundesländern, dem Bund sowie mit europäischen und internationalen Partnern.
    Neben den vom Bund angekündigten Liquiditätshilfen stehen im Landeshaushalt sofort Mittel von bis zu 6 Mio. € für die ergänzende Gewährung von Darlehen zur Liquiditätssicherung von Unternehmen über das Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramm (KoSta) bereit. Bei Bedarf werden weitere Mittel im notwendigen Umfang schnell verfügbar gemacht. Die Landesregierung wird entsprechend der weiteren Entwicklung der Corona-Epidemie und deren wirtschaftlicher Folgen alle Instrumente nutzen, um die Liquidität von betroffenen Unternehmen angemessen zu stützen.

  • Welche steuerlichen Erleichterungen werden gewährt?

    Die nachweislich betroffenen Steuerpflichtigen können unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern, sowie Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer stellen. Auf die Erhebung von Stundungszinsen kann in der Regel verzichtet werden.
    Wird dem Finanzamt aufgrund Mitteilung des Vollstreckungsschuldners oder auf andere Weise bekannt, dass der Vollstreckungsschuldner unmittelbar und nicht unerheblich betroffen ist, soll vorübergehend von Vollstreckungsmaßnahmen abgesehen werden. In den betreffenden Fällen kann das Finanzamt Säumniszuschläge für diese Steuern erlassen.
    Die Erleichterungen sind gerade für Freiberufler und kleine Unternehmen wichtig, die sich hierfür zeitnah mit ihrem Finanzamt in Verbindung setzen sollten.

    Die nachweislich betroffenen Steuerpflichtigen können unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern, sowie Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer stellen. Auf die Erhebung von Stundungszinsen kann in der Regel verzichtet werden.
    Wird dem Finanzamt aufgrund Mitteilung des Vollstreckungsschuldners oder auf andere Weise bekannt, dass der Vollstreckungsschuldner unmittelbar und nicht unerheblich betroffen ist, soll vorübergehend von Vollstreckungsmaßnahmen abgesehen werden. In den betreffenden Fällen kann das Finanzamt Säumniszuschläge für diese Steuern erlassen.
    Die Erleichterungen sind gerade für Freiberufler und kleine Unternehmen wichtig, die sich hierfür zeitnah mit ihrem Finanzamt in Verbindung setzen sollten.

  • Werden zwischen Bund und Ländern Erleichterungen für Unternehmen im Hinblick auf Steuerzahlungen abgestimmt?

    Noch stimmt das Bundesfinanzministerium mit den Bundesländern umfassende Liquiditätshilfen für Unternehmen ab. Einzelne Maßnahmen könnten sein:

    Fällige Steuern sollen zinsfrei gestundet werden, wenn die Umsätze aufgrund der Corona-Krise eingebrochen sind. Das geht durch Anweisungen an die Finanzverwaltung, die für die meisten Steuern bei den Ländern liegt. Es soll dafür ein erleichtertes Verfahren geben.

    Steuervorauszahlungen können leichter zumindest bei der Einkommen- und Körperschaftsteuer angepasst werden. Auch dies soll unkompliziert möglich sein. Allerdings ist noch unklar, ob dies auch für die Umsatzsteuer und die Gewerbesteuer gilt.

    Vollstreckungsmaßnahmen wie etwa Kontopfändungen werden bis zum 31. Dezember ausgesetzt, solange der Steuerschuldner von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist - so die Ankündigung der Bundesregierung.

    Weitere Informationen bietet das Bundesministerium der Finanzen.

    Noch stimmt das Bundesfinanzministerium mit den Bundesländern umfassende Liquiditätshilfen für Unternehmen ab. Einzelne Maßnahmen könnten sein:

    Fällige Steuern sollen zinsfrei gestundet werden, wenn die Umsätze aufgrund der Corona-Krise eingebrochen sind. Das geht durch Anweisungen an die Finanzverwaltung, die für die meisten Steuern bei den Ländern liegt. Es soll dafür ein erleichtertes Verfahren geben.

    Steuervorauszahlungen können leichter zumindest bei der Einkommen- und Körperschaftsteuer angepasst werden. Auch dies soll unkompliziert möglich sein. Allerdings ist noch unklar, ob dies auch für die Umsatzsteuer und die Gewerbesteuer gilt.

    Vollstreckungsmaßnahmen wie etwa Kontopfändungen werden bis zum 31. Dezember ausgesetzt, solange der Steuerschuldner von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist - so die Ankündigung der Bundesregierung.

    Weitere Informationen bietet das Bundesministerium der Finanzen.

  • Wie bleiben Unternehmen liquide?

    Zunächst werden die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen erheblich ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern. Dazu werden unsere etablierten Instrumente zur Flankierung des Kreditangebots der privaten Banken ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht. Unternehmen sollten sich jetzt über ihre Hausbank an die KfW wenden.
    Zudem ist das Land Brandenburg auf zu erfüllende Entschädigungstatbestände nach dem Infektionsschutzgesetz vorbereitet, wenn aus Infektionsschutzgründen ein Tätigkeitsverbot verhängt wird und dadurch ein Verdienstausfall entsteht.

    Zunächst werden die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen erheblich ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern. Dazu werden unsere etablierten Instrumente zur Flankierung des Kreditangebots der privaten Banken ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht. Unternehmen sollten sich jetzt über ihre Hausbank an die KfW wenden.
    Zudem ist das Land Brandenburg auf zu erfüllende Entschädigungstatbestände nach dem Infektionsschutzgesetz vorbereitet, wenn aus Infektionsschutzgründen ein Tätigkeitsverbot verhängt wird und dadurch ein Verdienstausfall entsteht.

  • Wo kann ich mich als Selbstständiger oder Unternehmer über Kredite informieren?

    KfW-Unternehmer- wie auch ERP-Gründerkredite sind über Banken und Sparkassen bei der KfW zu beantragen. Informationen dazu gibt es auf der Webseite der KfW und bei allen Banken und Sparkassen. Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001.

    KfW-Unternehmer- wie auch ERP-Gründerkredite sind über Banken und Sparkassen bei der KfW zu beantragen. Informationen dazu gibt es auf der Webseite der KfW und bei allen Banken und Sparkassen. Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001.

  • Wie werden diese Angebote für Liquiditätsengpässe finanziert?

    Die Bundesregierung wird die KfW in die Lage versetzen, diese Programme auszustatten, indem die nötigen Garantievolumina zur Verfügung gestellt werden. Das ist unproblematisch möglich. Denn im Bundeshaushalt steht ein Garantierahmen von rund 460 Milliarden Euro zur Verfügung. Dieser Rahmen kann - sofern erforderlich - zeitnah um bis zu 93 Milliarden Euro erhöht werden.
    Um Unternehmen im Land Brandenburg, die durch die Ausbreitung des Corona-Virus in Schieflage geraten, wirksam zu helfen, wird das Programm der Bürgschaftsbank des Landes Brandenburg ausgeweitet. Das Finanz- und das Wirtschaftsministerium haben gemeinsam mitgeteilt, dass der Höchstbetrag für eine Bürgschaft auf 2, 5 Millionen verdoppelt wird. Die Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH sichert mit Bürgschaften Kredite an mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, an Betriebe des Gartenbaus und an Angehörige freier Berufe in Brandenburg. Dabei wird sie vom Land Brandenburg und dem Bund durch die Übernahme von Rückbürgschaften unterstützt. Mit der nun beschlossenen Programmerweiterung soll die Liquidität von Unternehmen im Land Brandenburg in der Phase der infolge der Corona-Pandemie unterstützt werden. Der zeitliche Geltungsbereich der Programmerweiterung endet voraussichtlich am 31. Dezember 2020.
    Ansprechpartner bei der Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH Herr Karsten Kolbe (E-Mail: kolbe@bb-br.de; Telefon : 0331/ 649 63 30). Die Förderberatung der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) ist erreichbar unter der Telefonnummer: 0331-6602211

    Die Bundesregierung wird die KfW in die Lage versetzen, diese Programme auszustatten, indem die nötigen Garantievolumina zur Verfügung gestellt werden. Das ist unproblematisch möglich. Denn im Bundeshaushalt steht ein Garantierahmen von rund 460 Milliarden Euro zur Verfügung. Dieser Rahmen kann - sofern erforderlich - zeitnah um bis zu 93 Milliarden Euro erhöht werden.
    Um Unternehmen im Land Brandenburg, die durch die Ausbreitung des Corona-Virus in Schieflage geraten, wirksam zu helfen, wird das Programm der Bürgschaftsbank des Landes Brandenburg ausgeweitet. Das Finanz- und das Wirtschaftsministerium haben gemeinsam mitgeteilt, dass der Höchstbetrag für eine Bürgschaft auf 2, 5 Millionen verdoppelt wird. Die Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH sichert mit Bürgschaften Kredite an mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, an Betriebe des Gartenbaus und an Angehörige freier Berufe in Brandenburg. Dabei wird sie vom Land Brandenburg und dem Bund durch die Übernahme von Rückbürgschaften unterstützt. Mit der nun beschlossenen Programmerweiterung soll die Liquidität von Unternehmen im Land Brandenburg in der Phase der infolge der Corona-Pandemie unterstützt werden. Der zeitliche Geltungsbereich der Programmerweiterung endet voraussichtlich am 31. Dezember 2020.
    Ansprechpartner bei der Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH Herr Karsten Kolbe (E-Mail: kolbe@bb-br.de; Telefon : 0331/ 649 63 30). Die Förderberatung der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) ist erreichbar unter der Telefonnummer: 0331-6602211

  • Wie werden Exportgeschäfte unterstützt?

    Der Bund stellt der Wirtschaft mit Exportkreditgarantien (sog. Hermesdeckungen) eine flexible, effektive und umfassende Unterstützung bereit. Die wird flankiert durch ein gut ausgestattetes KfW-Programm zur Refinanzierung von Exportgeschäften. Bei etwaigem zusätzlichem Bedarf für Exportdeckung und Refinanzierung lässt sich der Ermächtigungsrahmen sehr schnell erhöhen.

    Der Bund stellt der Wirtschaft mit Exportkreditgarantien (sog. Hermesdeckungen) eine flexible, effektive und umfassende Unterstützung bereit. Die wird flankiert durch ein gut ausgestattetes KfW-Programm zur Refinanzierung von Exportgeschäften. Bei etwaigem zusätzlichem Bedarf für Exportdeckung und Refinanzierung lässt sich der Ermächtigungsrahmen sehr schnell erhöhen.

  • Gibt es ein Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler?

    Ja, das Land hat ein Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler aufgelegt. Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) sowie auf der Homepage der Investitionsbank des Landes Brandenburg.

    Ja, das Land hat ein Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler aufgelegt. Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) sowie auf der Homepage der Investitionsbank des Landes Brandenburg.

  • Können auch Selbstständige bei angeordneter Quarantäne Entschädigungen erhalten?

    Selbstständige, deren Betrieb oder Praxis während einer angeordneten Quarantäne ruht, können nach § 56 Infektionsschutzgesetz bei der zuständigen Behörde einen "Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang" beantragen.

    Mehr dazu finden Sie auf der Homepage des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit.

    Selbstständige, deren Betrieb oder Praxis während einer angeordneten Quarantäne ruht, können nach § 56 Infektionsschutzgesetz bei der zuständigen Behörde einen "Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang" beantragen.

    Mehr dazu finden Sie auf der Homepage des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit.

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0331 - 866 50 50
Mo - Fr 9:00 bis 17:00 Uhr